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NASA-Chef: „Ihr werdet Elon Musk nicht mehr kiffen sehen“

Whiskey im Live-Podcast trinken und gemütlich vor laufender Kamera am Joint ziehen: Das sollte besser nicht mehr machen, wenn es nach dem Chef der NASA geht. „Das war nicht hilfreich und hat nicht gerade Zuversicht geweckt. Die Leiter von Unternehmen, die amerikanische Astronauten ins All schießen, sollten das als Beispiel nehmen, wie man sich nicht verhält“, so Jim Bridenstine.

Bridenstine hat dies bei einem Meeting mit Pressevertretern gesagt, berichtet The Atlantic. Anscheinend wurde Musk von der NASA nach dem Vorfall auf seinen Kiffer-Auftritt angesprochen: „Musk ist der Sicherheit der Astronauten verpflichtet. Er sieht ein, dass sein Verhalten nicht angebracht war. Ihr werdet so etwas nicht mehr sehen“, verspricht Bridenstine.

Der Ausrutscher von Elon Musk ereignete sich im September, als er zu Gast im Podcast von Joe Rogan war. Die NASA hat sowohl Musks Weltraumfirma SpaceX als auch Boeing beauftragt, bemannte All-Flüge möglich zu machen. Die beiden Verträge sind zusammen 6,8 Milliarden US-Dollar wert. In diesen Verträgen gibt es auch eine Klausel, die beide Unternehmen zu einem Programm verpflichtet, mit dem die Arbeitskräfte Alkohol- und Drogen-frei werden sollen. Musks Whiskey- und Marihuana-Aktion war dementsprechend kontraproduktiv.

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