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Österreich verfehlt Klimaziel: CO2-Emissionen des Verkehrs steigen

Die CO2-Emissionen im Verkehr sind im Vorjahr nach Angaben des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) zum fünften Mal in Folge gestiegen. Der Verkehrssektor habe damit das nationale Klimaziel für das Jahr 2019 deutlich verfehlt und liege bereits 8,3 Millionen Tonnen vom Klimaziel für das Jahr 2030 entfernt. Insgesamt wurden im Verkehr im Vorjahr rund 24 Millionen Tonnen CO2-Emissionen freigesetzt.

2018 waren es 23,9 Millionen Tonnen, hieß es in einer VCÖ-Aussendung am Mittwoch. Der Abstand zum Klimaziel 2030 hat sich laut VCÖ in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel vergrößert und liegt nun bereits bei 8,3 Millionen Tonnen. Das Ziel sieht vor, dass im Verkehrsbereich im Jahr 2030 15,7 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden dürfen.

Rasche Umsetzung

Der Verkehrsclub forderte daher, dass die im Regierungsprogramm festgelegten Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots und zum Ausbau der Rad-Infrastruktur rasch umgesetzt werden. Die Infrastrukturpolitik sei endlich in Einklang mit den Klimazielen zu bringen. "Der Ausbau von Autobahnen führt zu noch mehr Lkw-Transit und noch mehr Autoverkehr", konstatierte VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen.

Darüber hinaus seien Steuerbegünstigungen für klimaschädliche Energieträger, wie etwa für Diesel, rasch abzuschaffen. Ein Ende für das Dieselprivileg würde auch den Lkw-Transit am Brenner reduzieren, so die VCÖ-Vertreterin.

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