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Digital Life
11/04/2020

Schwitzende Roboterhand für romantische Spaziergänge

Die mechanische Hand zu halten sei einfacher als eine echte Freundin zu finden.

Vier Forscher aus Japan haben eine Möglichkeit entwickelt, beim Spaziergang Händchen zu halten, ohne dass eine weitere Person anwesend sein muss. Die Roboterhand Osampo Kanjo („Geh mit ihr“) leistet dann Gesellschaft. Eine Freundin zu finden sei schwieriger, als die Hand zu bedienen, so die Forscher gegenüber It Media.

Die Hand ist mit weichem, biegsamen Material überzogen. Damit soll es sich wie echte Haut anfühlen. Im Inneren befindet sich ein Stück Stoff, das in Frauen-Shampoo getränkt wurde und einen entsprechenden Duft verströmen soll.

Wärmen, Drücken, Schwitzen

Daran hängt zudem jede Menge Elektronik, die unter anderem dafür sorgt, dass man die Hand drücken kann und die Roboterhand dies erwidert. Dafür muss eine Art Bogen am Arm befestigt werden. Auf der Hand ragen Kabel, die an einem Mini-Computer angeschlossen sind.

So kann die Hand auf Körpertemperatur gebracht werden. Zudem kann sie zum „Schwitzen“ gebracht werden, was  leichte Nervosität simulieren soll. Dafür wird angefeuchteter Stoff zwischen dem Heizelement und der künstlichen „Haut“ angebracht. Durch die Poren im Material entweicht dann Feuchtigkeit.

Über eine App können die Spaziergänger dann Töne abspielen. So kann man Atmen, Schritte und das Rascheln von Kleidung hören. Ihre Erfindung stellten die Entwickler der Gifu Universität in einem Paper vor (japanisch).

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