Digital Life 08.02.2018

Space-Tesla: Musk postet letztes Foto von Starman bei Instagram

Space-Tesla: Musk postet letztes Foto von Starman bei Instagram
© Elon Musk/Instagram

Die Batterie für die Bildübertragung in Elon Musks Weltraum-Tesla ist leer. Das letzte Foto hat der Unternehmer geteilt.

Der Tesla-Sportwagen, den Unternehmenschef Elon Musk ins All geschossen hat, ist auf dem Weg in Richtung Marsumlaufbahn. Weitere Bilder von der langen Reise wird es aber nicht mehr geben. Die Batterie, die die Übertragung von Aufnahmen ermöglicht hat, hat das Ende ihrer 12-Stunden-Lebenszeit erreicht. Das angeblich letzte Foto hat Musk via Instagram mit seinen Followern geteilt, wie techcrunch berichtet.

Darauf zu sehen ist der Tesla samt seinem "Fahrer" Starman, einer Puppe in einem SpaceX-Raumanzug. Im Hintergrund ist die Erde zu erkennen. Mit dieser Aufnahme endet auch eine der erfolgreichsten Werbekampagnen der jüngeren Vergangenheit. Die Bilder des Sportwagens aus dem All sind um die Welt gegangen und dürften für den Hersteller Tesla wohl unbezahlbar sein.

Spaß

Musk selber sagt, es habe sich nicht um eine kalkulierte PR-Aktion gehandelt. "Es ist eine spaßige Spielerei, das gehört auch dazu. Es ist buchstäblich ein normales Auto im Weltall. Ich mag die Absurdität dieser Vorstellung. Normalerweise werden bei solchen Tests Betonblöcke als Fracht verwendet. Das ist langweilig", sagt der Tesla- und SpaceX-Boss.

Was mit dem Tesla jetzt passiert, ist nicht ganz klar. Der Sportwagen ist auf dem Weg in Richtung des Asteroidengürtels, der außerhalb der Marsumlaufbahn liegt. Er wird in Zukunft auf einer elliptischen Umlaufbahn um die Sonne kreisen. Wann der Sportwagen die Marsumlaufbahn erreichen wird, ist nicht bekannt, weil Musk die entsprechenden Informationen bislang nicht veröffentlicht hat.

Wie lange der Tesla im All überleben wird, ist umstritten. Musk selber hat von einer Milliarde Jahren gesprochen. Einige Experten sind aber der Ansicht, dass Mikrometeoriten, Asteroiden und die starke Strahlung im Weltall das Auto innerhalb kurzer Zeit zerstören könnten, wie LiveScience berichtet.

(futurezone) Erstellt am 08.02.2018