FILE PHOTO: Taylor Swift attends a premiere for Taylor Swift: The Eras Tour in Los Angeles
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Digital Life

Suche nach Taylor Swift wegen Deepfake-Nacktbildern eingeschränkt

Mit KI erstellte Nacktbilder der Künstlerin Taylor Swift sorgen derzeit für große Aufregung in den USA. Mit Deepfake-Technologie erstellte Fotos haben in den vergangenen Tagen mehrere soziale Netzwerke geflutet. Das Epizentrum scheint X (vormals Twitter) gewesen zu sein. Elons Musks Social Network hat nun reagiert. Diverse Suchbegriffe, die mit dem Skandal in Verbindung stehen, wurden laut Nutzer*innenberichten blockiert.

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Diverse Lücken noch vorhanden

Wer im Suchfenster von X derzeit "Taylor Swift" oder "Taylor Swift AI" eingibt, erhält etwa die Botschaft, dass bei der Suchanfrage "etwas schiefgelaufen" sei, berichtet The Verge. Laut Mashable führen andere, ähnliche Eingaben, aber immer noch zu Ergebnissen. Auch das Setzen von Anführungszeichen im Suchfenster scheint Blockademechanismen oftmals zu umgehen. X teilt in einer Stellungnahme mit, dass es bemüht sei, die Deepfake-Nacktbilder der Musikerin schnellstmöglich zu entfernen. Das Netzwerk verbiete Nacktbilder, die ohne Einwilligung erstellt wurden, sowie manipulierte synthetische Medien.

Reaktion auch bei anderen Netzwerken

Andere soziale Netzwerke haben ebenfalls auf den Trend reagiert. Laut The Verge wurde bei Eingaben von "Taylor" bei Threads und Instagram zwar sofort automatisch "Swift AI" vorgeschlagen, Resultate bekam man aber nicht zu sehen. Stattdessen erhielt man die Botschaft, dass der Suchbegriff oftmals mit Aktivitäten gefährlicher Organisationen und Individuen assoziiert seien.

Aufregung bis ins Weiße Haus

Die Affäre beschäftigt in den USA jedenfalls Menschen bis in höchste Regierungskreise. Das Weiße Haus drängt das US-Parlament dazu, verstärkt gegen Deepfake-Pornografie vorzugehen. Microsoft-CEO Satya Nadella sagt, Deepfakes seien "alarmierend und schrecklich". Taylor Swift selbst erwägt rechtliche Schritte gegen alle Webseiten, die die Deepfake-Nacktbilder hosten.

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