Offshore-Windfarm (Symbolbild)

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Bau von erster riesiger Offshore-Windfarm vor US-Küste startet

In den USA hat der Bau der ersten großen Offshore-Windfarm begonnen. Vineyard Wind 1 entsteht laut einem Bericht bei CNBC gut 24 Kilometer vor der Küste der Insel Martha’s Vineyard nahe Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts. In der finalen Ausbaustufe soll die Farm mit seinen Windrädern eine maximale Leistung von 804 Megawatt erbringen. Zum Vergleich: Die größte sich derzeit in Betrieb befindliche Anlage vor der Küste von Großbritannien ist das Hornsea Project One mit einer Nennleistung von etwas mehr als 1200 Megawatt.

Der US-Windpark wird 62 der riesigen Haliade-X-Turbinen von General Electric einsetzen und soll damit Strom für über 400.000 Haushalte und Unternehmen in Massachusetts produzieren, heißt es.

Starker Ausbau von Offshore-Windfarmen

Bis 2030 plant das US-Energieministerium Offshore-Windfarmen mit einer Leistung von insgesamt 30 Gigawatt. Damit soll ein beträchtlicher Teil des Strombedarfs mit umweltfreundlicher Energie gedeckt werden können. 

Es ist ein starker Kurswechsel der Administration des US-Präsidenten Joe Biden im Vergleich zu seinem Vorgänger Donald Trump. Trump ist bekennender Gegner von Windenergie. Er behauptete mehrfach sie sei teuer, hätte negative Auswirkungen auf das Meer und würde Vögel töten und sogar Krebs auslösen. Auch zum aktuellen Projekt vor Martha’s Vineyard äußerste sich der Ex-Präsident kritisch.

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