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Digital Life

Im Hauptquartier der Polizei illegal nach Kryptowährungen geschürft

Die Polizei in Warschau ist im eigenen Hauptquartier auf eine illegale Krypto-Mining-Farm gestoßen. Aufgebaut wurde sie von einem zivil angestellten IT-Techniker mithilfe manipulierter Computer mit starken Grafikkarten, wie aus einem Bericht des polnischen Fernsehsenders TVN24 hervorgeht. Der Bericht ist als Stream abrufbar.

Laut einem Polizeisprecher wurden die IT-Systeme der Polizeistelle für „illegale Bitcoin-Mining-Operationen“ genutzt. Die Grafikkarten lassen laut Computerbase allerdings weniger auf Bitcoin, sondern eher auf Ethereum-Mining schließen. 

Sicherheitsrelevante Systeme sind nicht betroffen

Für das Mining nutze der IT-Spezialist das Stromnetz sowie die IT-Systeme des Hauptquartiers. Er wurde in der Folge gekündigt und es wurden Ermittlungen gegen ihn eingeleitet. Ein Komplize stehe ebenfalls vor der Kündigung.

Sicherheitsrelevante Systeme seien nicht betroffen: „Wir haben keine Verbindung über das interne Netz, also das polizeiliche Datenübertragungsnetz, gefunden“, so der Sprecher. Dass sensible Daten nach außen gelangt sind, ist daher auszuschließen.

Razzia bei Krypto-Farm in Ukraine

Erst vor wenigen Wochen hat auch die SBU, der Inlandsgeheimdienst der Ukraine, eine Razzia bei einer Krypto-Farm durchgeführt. Dabei wurden über 5.000 Geräte beschlagnahmt, mit denen angeblich nach Kryptowährungen geschürft wurde. 3.800 davon waren PlayStation 4 Pros. Die futurezone hat berichtet.

Mehr News zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen lest ihr auf unserem Krypto-Channel futurezone.at/krypto.

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