Digital Life
28.08.2018

Witwe von Steve Jobs kritisiert Buch der Tochter

Die Memoiren von Lisa Brennan-Jobs rücken den Apple-Gründer als Vater in ein zweifelhaftes Licht. Nun meldet sich Laurene Powell Jobs zu Wort.

In wenigen Tagen erscheint das Buch von Lisa Brennan-Jobs, in dem sie über die Erlebnisse als Tochter des Apple-Gründers schreibt. Steve Jobs wird darin als kaltherziger Vater beschrieben, der über zweifelhafte soziale Kompetenzen verfügt hat, wie vorab unter anderem in Vanity Fair und der New York Times zu lesen ist.

Nun hat sich Laurene Powell Jobs, die Witwe von Steve Jobs, zu den Inhalten des Buches geäußert. In einem gemeinsamen schriftlichem Statement mit seiner Schwester Mona Simpson, das unter anderem vom Hollywood Reporter veröffentlicht wurde, schreibt sie: „ Lisa ist Teil unserer Familie, also haben wir mit Trauer ihr Buch gelesen, das sich dramatisch von unseren Erinnerungen an diese Zeit unterscheidet. Die Darstellung von Steve entspricht nicht dem, wie wir ihn als Ehemann und Vater in Erinnerung haben“, so Powell Jobs.

Gleichzeitig gesteht sie aber auch Fehlverhalten des Apple-Gründers und langjährigen CEOs ein: „Steve liebte Lisa und er bedauerte, dass er in ihrer frühen Kindheit nicht der Vater war, der er hätte sein sollen.“ Sie geht auch auf die letzten Tage von Jobs ein, die er zuhause im Kreis seiner Familie verbrachte. Es sei ein großer Trost für ihn gewesen, diese letzte Zeit mit seiner Familie zu verbringen.