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Abgesaugt

Zu teuer: iPhone X kostet Modeindustrie Milliarden

Der hohe Preis des iPhone X könnte dafür sorgen, dass anderen Branchen bis zu 30 Milliarden US-Dollar an Umsatz im Weihnachtsgeschäft entgehen könnten. Das berichtet Business Insider, das sich dabei auf Aussagen von Katy Huberty, einer Analystin von Morgan Stanley, beruft. Demnach dürfte die hohe Nachfrage beim iPhone X dafür sorgen, dass sich viele Konsumenten andere Investitionen zweimal überlegen würden. Besonders stark dürften davon laut Huberty „Fachhändler und Kaufhäuser“, allen voran die Modeindustrie, betroffen sein.

Auch das iPhone 8 und iPhone 8 Plus dürften für einen ähnlichen Effekt sorgen, auch wenn die Auswirkungen deutlich geringer sein sollen. Insgesamt sollen die drei neuen iPhones allein im vierten Quartal der Konkurrenz rund 52,6 Milliarden US-Dollar Umsatz kosten. Der Effekt sei dieses Jahr besonders heftig, da ein sogenannter „Superzyklus“ eingetreten sei. Das iPhone X stelle die größte Veränderung am iPhone-Design seit dem iPhone 6 dar und könnte dadurch besonders viele Nutzer von einem Wechsel überzeugen.

Ab 1149 Euro

Der Effekt könnte auch 2018 anhalten, da Apple die hohe Nachfrage vorerst nicht bedienen kann. Die erste Charge war bereits nach wenigen Minuten ausverkauft, mittlerweile muss man mehrere Wochen auf das Gerät warten. Laut Apple habe die Nachfrage für das neue iPhone die Erwartungen bei weitem übertroffen. Der hohe Kaufpreis – in Österreich ist das Smartphone ab 1.149 Euro erhältlich – scheint dabei nur wenige abzuschrecken.

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