Games 17.07.2016

Pokémon-Jäger dringen in militärisches Sperrgebiet ein

Pokémon Go-Spieler © Bild: AP/Alan Diaz

Auf der Jagd nach den virtuellen Pokémon-Monstern haben sich drei Pokémon-Go-Spieler im deutschen Bundesland Niedersachsen in Gefahr gebracht.

Ein ziviler Wachdienst erwischte das Trio auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Bergen in der Lüneburger Heide, als dort mit scharfer Munition zu Übungszwecken geschossen wurde. Das bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag. Demnach ereignete sich der Vorfall bereits am Mittwoch. Die Pokémon Go-Spieler hatten den Angaben zufolge trotz geschlossener Schranke und roter Flagge, die auf Schießübungen hinweist, das militärische Sperrgebiet betreten.

Seit dem 6. Juli ist das neue Smartphone-Spiel Pokémon Go in den USA, Austrialien und Neuseeland erhältlich, in Österreich ist es seit Samstag offiziell verfügbar. Zum Start in Österreich und einer Reiher anderer Länder gingen die Server in die Knie. Auf der Jagd nach virtuellen Monstern sind die Spieler häufig so in das Spiel vertieft, dass sie in ihrer Umgebung nicht mehr alles wahrnehmen.

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( Agenturen , futurezone ) Erstellt am 17.07.2016