Games
05.05.2015

Vortrag: Mit Crowdfunding in Österreich zum Videospiel

Erfolg und Scheitern liegen beim Crowdfunding oft knapp beieinander, vor allem bei Videospielen. Experten erzählen am Donnerstag in Wien, wie es dennoch klappen kann.

Indie-Entwickler müssen oft kreativ werden, um an die erforderlichen Geldmittel zu kommen. Crowdfunding über Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo erhalten meist den Vorzug gegenüber Krediten. Auch österreichische Spieleentwickler haben bereits Erfahrungen mit Crowdfunding gesammelt. Dabei schwanken die Erfahrungen. So konnte das erfahrene Studio Cliffhanger Productions mehr als 550.000 US-Dollar auf Kickstarter sammeln, um das kürzlich erschienene Shadowrun Chronicles entwickeln zu können. Auch "Son of Nor", das 2014 mit dem futurezone Award ausgezeichnet wurde, gehört mit 151.000 US-Dollar auf Kickstarter zu den österreichischen Crowdfunding-Erfolgsgeschichten.

Tipps für Crowdfunding

Pech hatten hingegen "And Yet It Moves"-Entwickler Broken Rules, deren Crowdfunding-Konto kurzzeitig gehackt wurde. Einige Projekte wie "Kicked Out" scheiterten zudem an den selbst gesteckten Zielen. Doch auch wenn es oftmals nach Glück aussieht, es stecken "knochenharte Arbeit" und zahlreiche rechtliche und organisatorische Hürden hinter einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne. Diesem Thema widmet sich am Donnerstag die von der WKW geförderte Vortragsreihe Subotron Pro Games.

Martin Watzka, Gründer der Crowdfunding-Plattform dasErtragReich, sowie Shum Singh, Gründer von agnitio capital und einer der Investoren von SocialSpiel, geben einen Überblick zu Crowdfunding in der österreichischen Videospiel-Branche. Die beiden erfahrenen Finanzexperten erklären auch anhand von Best-Practice-Beispielen, wie eine Kampagne organisiert werden sollte und auf welche Hürden sie dabei stoßen könnte. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 7. Mai, um 19 Uhr im Raum D (quartier 21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Eintritt ist frei.