3D printed Lady Justice figure is seen in front of displayed Apple and Epic Games logos in this illustration photo
© REUTERS / DADO RUVIC

Netzpolitik

Auch Tim Cook sagt aus: Prozess zwischen Epic und Apple beginnt

Vor einem US-Bundesgericht in San Francisco beginnt am Montag ein vom Videospiel-Entwickler Epic Games gegen den Technologie-Riesen Apple angestrengter Prozess. In dem Verfahren, das weitreichende Auswirkungen auf die Internet-Branche haben könnte, geht es um die Marktmacht Apples durch seinen App-Store. Als Zeuge dürfte auch Apple-Chef Tim Cook aussagen.

30 Prozent Gebühr

Apple lässt auf seinen Mobilgeräten Downloads von Apps und Spielen nur aus dem eigenen App-Store zu. Als Bezahlmethode schreibt der Konzern dabei das eigene System Apple Pay vor und zieht bis zu 30 Prozent der Einnahmen der App-Anbieter als Gebühr ein.

Eskalation

Der Streit mit Epic Games eskalierte im August, als der Spiele-Hersteller versuchte, Apple Pay als Zahlungsmittel zu umgehen. Apple verbannte daraufhin mit "Fortnite" das beliebteste Spiel aus dem Hause Epic Games aus seinem App Store. Epic sagte Apple daraufhin den Kampf an und reagierte u.a. mit einer Persiflage auf Apples bekannten 1984-Werbespot.

Wettbewerbsverzerrung

Was Epic Games nun vor Gericht erwirken will, richtet sich nicht nur gegen Apple, sondern auch gegen Google, berichtet die BBC. Die Kontrolle der Tech-Riesen über die App-Stores für die Mobilbetriebssysteme iOS und Android sei wettbewerbsverzerrend, lautet der Vorwurf.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare