FILE PHOTO: Tesla Motors CEO Elon Musk speaks during the Model S Beta Event held at the Tesla factory in Fremont

© REUTERS / Stephen Lam

Netzpolitik

Elon Musk macht sich über US-Präsidenten Joe Biden lustig

US-Präsident Joe Biden besuchte letzte Woche die Factory Zero von General Motors in Detroit, Michigan. In seiner Rede klopfte Biden der GM-Chefin Mary Barra auf die Schulter und erklärte, dass sie den Übergang des Automobilsektors zu Elektrofahrzeugen anführe.

"Sie haben die gesamte Autoindustrie elektrifiziert. Ich meine es ernst. Sie haben geführt, und das ist wichtig", sagte Biden. Der US-Präsident untermauerte diese Meinung mit einer Reihe von Posts auf Twitter. Auch US-Vizepräsidentin Kamala Harris schloss sich diesen Äußerungen an und erwähnte mit keinem Wort die Bedeutung von Tesla in der Elektroautoindustrie der USA.

Die Tesla-Fans sowie Tesla-CEO Elon Musk machen sich über die Tendenz der Biden-Regierung lustig, die Existenz oder die Errungenschaften von Tesla bei öffentlichen Auftritten und in den sozialen Medien völlig zu ignorieren. In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag auf Twitter scherzte Musk, dass die Führungsriege des Weißen Hauses in Wirklichkeit NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere) sein könnten, so dass das Wort "Tesla" einfach außerhalb ihres Dialogbaums liegen könnte.

In einem Folgekommentar forderte Musk seine Anhänger spielerisch dazu auf, den US-Präsidenten und seine Stellvertreterin dazu zu bringen, das Wort "Tesla" zu sagen. Dieser Vorschlag löste zahlreiche Reaktionen auf Twitter und anderen Social-Media-Plattformen aus. Die Anhänger*innen schrieben darüber, dass es interessant wäre, wenn zahlreiche Teslas nach Washington fahren würden. Oder Musk solle Biden persönlich zur Eröffnungsfeier der Giga-Fabrik Texas einladen. Sollte der Präsident die Einladung ignorieren, solle man einfach einen lebensgroßen Pappausschnitt des Politikers der Veranstaltung beiwohnen lassen.

Meinungsverschiedenheiten

Auch schon zuvor hatten die Biden-Regierung und Musk ihre Differenzen. So hat bspw. Musk die von den Demokrat*innen vorgeschlagene Reichensteuer als Gefährdung für die Besiedelung des Mars dargestellt. Die Vorschläge des Tesla-Gründers für eine Kohlenstoffsteuer wurden von der Biden-Administration hingegen abgelehnt und Tesla nicht zum Elektroauto-Gipfel im weißen Haus eingeladen.

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