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Mobilfunk

A1 schafft auch günstigere SIM-only-Tarife ab

Wer ein funktionierendes Handy besitzt, konnte bisher bei allen Mobilfunkanbietern mit sogenannten SIM-only-Verträgen sparen. Da der Kunde auf ein neues, vom Mobilfunker gestütztes Handy verzichtet und nur eine SIM-Karte ausgehändigt bekommt, gibt es diese Verträge normalerweise günstiger. Auch bei A1 konnte man auf diesem Weg bisher zwischen 3 und 12 Euro pro Monat (bei der ersten Tarifanpassung 2013 waren es sogar zwischen 7 und 15 Euro) sparen. Diese Vergünstigung wird nun nicht mehr angeboten.

Nicht mehr billiger

Wie A1 gegenüber der futurezone bestätigte, wurden mit 3. Februar jene SIM-only-Tarife (SIM pur) gestrichen, mit denen man sich bei den Monatsgebühren einige Euros sparen konnte. Diese waren ursprünglich an eine 24-monatige Bindung gekoppelt. Die nun abgeschafften günstigeren SIM-only-Tarife seien aber ohnehin nicht allzu stark nachgefragt gewesen, so A1 zur futurezone. Weiterhin verfügbar bleiben allerdings jene SIM-only-Tarife, bei denen man zwar nichts sparen, aber zumindest auf die Vertragsbindung von 24 Monaten verzichten kann.

Mit dem Schritt setzt sich die Reihe von Maßnahmen und Anpassungen fort, die in den vergangenen Wochen in erster Linie A1-Bestands- und Neukunden betroffen haben. Zuerst ließ A1 bei seinem Discounter Yesss eine Aktion auslaufen, das monatliche Grundentgelt wurde von 9,90 auf 14,90 Euro angehoben. Bestandskunden der A1-Tochter Bob müssen ab März Erhöhungen verschmerzen. Zudem wurde die Aktivierung bei Neukunden von A1 von 49,90 auf 69,90 Euro angehoben. Kunden, die ihren Vertrag verlängern und ein neues Handy möchten, werden mit 19,90 Euro zur Kasse gebeten.

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