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09/01/2020

Akku aus Atommüll hält 28.000 Jahre

Eine US-Firma hat aus Atommüll einen Akku hergestellt, der in Raketen, Herzschrittmachern und Smartphones eingesetzt werden kann.

Die kalifornische Firma NDB hat einen selbstaufladenden Akku aus Carbon-14 (C14) entwickelt, der von künstlich hergestelltem Diamant umhüllt ist. Das Unternehmen behauptet, der Akku kann 28.000 Jahre lang halten, ohne noch einmal aufgeladen werden zu müssen. Das berichtet Hindu.

Dass radioaktive Abfälle dazu genutzt werden können, extrem langhaltende Energiequellen herzustellen, hatten bereits britische Wissenschaftler herausgefunden. Das radioaktive Isotop C14 fällt in Atomkraftwerken normalerweise als Atommüll an.

Breiter Einsatz angedacht

Die Firma NDB sagt, dass man den Akku in E-Fahrzeugen, Handys, Laptops, Tablets, Drohnen, Uhren, Kameras und Gesundheitsmonitoren verwenden könne. Sie sei „extrem sicher“ und durch die Diamant-Schicht könne keine Radioaktivität durchdringen. Da C14 nur Betastrahlung abgibt, kann mit dem Diamanten die gesamte Strahlung abgeschirmt werden.

Das Unternehmen möchte den Atommüll zudem weiter reinigen, um die Batterie noch stärker zu machen, um sie auch für Computer-Chips und Nano-Geräte tauglich zu machen. NDB möchte das Produkt Nano Diamond Battery (Nano Diamanten Akku) nennen.

Auch im All

Weil der Akku aus Atommüll nicht getauscht werden muss, könnte er auch in Geräten platziert werden, an die man nur schwer herankommt. NDB denkt dabei auch an Herzschrittmacher und Implantate. Ein anderes Einsatzgebiet sind Elektronik-Teile im All. Daher könnte der Akku auch in Raketen zum Einsatz kommen, einerseits um Strom im Cockpit zu ermöglichen, andererseits um dazu beizutragen, dass die Rakete ihre geplante Höhe erreicht. Später kann er auch dazu eingesetzt werden, Satelliten und Weltraumstationen zu betreiben.

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