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23.03.2017

Apple erhöht Preise: iPhone-Reparatur wird teurer

Wer sein iPhone reparieren lassen möchte, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Preise wurden, je nach Modell, um bis zu 30 Euro erhöht.

Still und heimlich hat Apple im Zuge der Präsentation des neuen iPhone SE und iPhone 7 Red auch die Preise für Reparaturen angehoben. Je nach Modell sind Reparaturen nun 20 bis 30 Euro teurer. Der Display-Tausch beim iPhone 7 Plus kostet nun beispielsweise außerhalb der Garantie (oder AppleCare+) 181,10 statt 167,10 Euro. Während bei den Display-Reparaturen durchgehend 14 Euro mehr verlangt werden, fallen die Preiserhöhungen für „sonstige Schäden“ gestaffelt aus.

So werden für die Reparatur eines iPhone 7 Plus nun 411,10 statt 381,10 Euro verlangt, beim kleinen iPhone SE hingegen nur zehn Euro mehr (311,10 statt 301,10 Euro). Die einzige Ausnahme: Das mittlerweile mehr als fünf Jahre alte iPhone 4s kann nun für 181,10 statt 221,10 Euro repariert werden.

Für „AppleCare+“-Kunden ändert sich nichts. Der Tausch des Akkus wird allerdings ebenfalls zehn Euro teurer (101,10 statt 91,10 Euro), zudem fallen beim Verlust der AirPods oder der Ladeschale nun vier Euro mehr an (79 statt 75 Euro).

Reparatur-Gegner Apple

Das Reparieren von Apple-Produkten ist ein heikles Thema. iFixit, das die Reparierbarkeit von Produkten bewertet, zeichnete den US-Konzern mehrmals mit schlechten Noten aus, weil sich die Geräte nur mit Spezialwerkzeug oder gar nicht reparieren lassen.

Der Fingerabdruck-Sensor Touch ID lässt sich in vielen Geräten sogar nur mithilfe einer Apple-Maschine tauschen, sodass Reparaturen von Drittherstellern nicht möglich sind. Apple lobbyierte zuletzt auch gegen ein „Recht auf Reparatur“ im US-Bundesstaat Nebraska.