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11/03/2020

Apple kündigt überraschend Event an

Von dem Event am 10. November werden die ersten Mac-Computer mit selbst entwickelten ARM-Chips erwartet.

Apple hat für kommende Woche überraschend eine Neuheiten-Vorstellung angekündigt. Und das obwohl es dieses Jahr bereits 2 Produkt-Events gegeben hat. Neue iPhone-Modelle und neue iPads wurden dabei vorgestellt.

Von dem Online-Event am 10. November werden die ersten Mac-Computer erwartet, die mit Prozessoren aus eigener Entwicklung statt mit Intel-Chips laufen. Apple hatte zuvor angekündigt, einen ersten Rechner damit noch heuer vorzustellen. Die Einladungen, die am Montag versendet wurden, enthielt jedoch keine Hinweise darauf, was Apple vorstellen wird.

Erdbeben in der PC-Branche

Mit dem Übergang zu eigenen Prozessoren löst sich Apple vom Rest der PC-Branche. Die hauseigenen Chips laufen auf der Architektur des Entwicklers ARM, die auch in praktisch allen Smartphones und Tablets zum Einsatz kommt.

Apple hat 2015 erstmals einen Skylake-Prozessor in seinem iMac integriert. 2016 wurden Skylake-Chips beim MacBook und MacBook Pro verbaut. Diese Ära scheint nun zu Ende zu gehen.

Dass Apple eigene Chips bauen will, ist schon länger bekannt. Mit einer selbst gestalteten ARM-Architektur will Apple Hard- und Software besser aufeinander abstimmen können. Der Konzern kündigte an, seine Mac-Produktpalette binnen zwei Jahren auf die eigenen Chips umzustellen.

Apple-Chips könnten kleine Revolution einläuten

Schafft es Apple mit seinen Prozessoren tatsächlich, die notwendige Leistung zu liefern und gleichzeitig die Energieeffizienz zu bewahren, wie man es von iPads und iPhones gewohnt ist, könnte das in puncto Akkulaufzeit eine kleine Revolution im traditionellen Computermarkt bedeuten.

Mittelfristig könnte die Verwendung der gleichen Chips in iPhones, iPads und Macs auch alle Apple-Betriebssysteme zusammenführen und die Grenzen zwischen Smartphone, Tablet und traditionellem Computer endgültig niederreißen.

Darauf deutet auch das neue Mac-Betriebssystem Big Sur hin, das im Herbst veröffentlicht wird. Es nimmt deutliche Anleihen beim iPad, was Benutzeroberfläche, Design, aber auch einige Funktionalitäten betrifft.

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