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Aus für Windows 7: Microsoft warnt User

Beliebte Microsoft-Betriebssysteme und ihr Support-Ende sind so eine Sache. Egal ob Windows 98, Windows XP oder Windows 7: Microsoft hatte stets Mühe, die riesige bestehende Userschar zu einem Upgrade zu bewegen. Nach der Veröffentlichung von Windows 10 etwa probierte es der Konzern mit aggressiven Mitteln und drängte Nutzern ein Update förmlich auf. Die Strategie kam allerdings weniger gut an.

Aus für Windows 7 im Jänner 2020

Jetzt, zum nahenden Support-Ende von Windows 7 am 14. Jänner 2020, versucht es Microsoft mit "freundlichen Erinnerungen", wie es der Konzern selbst nennt. Seit einigen Tagen bekommen viele Windows-7-User nun ein Pop-up angezeigt, das auf das Support-Ende nach zehn Jahren hinweist. "Wir verstehen, dass Veränderung schwierig sein kann, darum melden wir uns schon jetzt, um Ihnen beim Backup Ihrer Dateien zu helfen und Sie darauf vorzubereiten, was danach kommt", heißt es in der eingeblendeten Meldung.

Über einen weiterführenden Button bekommt man Upgrade-Möglichkeiten angezeigt. Man kann aber auch auswählen, dass man nicht mehr an das Support-Ende von Windows 7 erinnert werden will. Windows 7 war ähnlich erfolgreich wie einst Windows XP. Erst Ende 2018 wurde es erstmals von Windows 10 als meist verbreitetes Betriebssystem von der Spitze verdrängt.

Firmen mit Support bis 2023

Mit 14. Jänner 2020 enden sämtliche kritische Sicherheitsaktualisierungen, Software-Updates wurden bereits im Jänner 2015 eingestellt. Firmen, aber auch Forschungseinrichtungen, die immer noch auf Windows 7 setzen, können zumindest bis zum Jahr 2023 Support erhalten - allerdings nur gegen Bezahlung.

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