Produkte
05.09.2018

Das erste E-Auto von Mercedes setzt auf ein futuristisches Innendesign

Mit dem Elektro-SUV EQC hat Mercedes sein erstes, vollelektrisches Serienfahrzeug präsentiert.

Sein erstes rein elektrisch betriebenes Auto hat Mercedes-Benz in Stockholm der Öffentlichkeit präsentiert. Der elektrische SUV namens EQC wird mit einer Reichweite von 450 Kilometer Mitte kommenden Jahres auf die Straße kommen.

Rein optisch fügt sich der EQC in die SUV-Reihe des deutschen Autobauers ein. Im Innenraum zeigt sich Mercedes futuristisch und setzt auf zwei große Displays - Instrumententafel und Media-Display - mit einer Diagonale von jeweils 10,25 Zoll. Der Media-Display in der Mittelkonsole verfügt über Touchscreen-Bedienung. Außerdem stehen dem Fahrer eine optionale Navigationsdarstellung im Augmented-Reality-Stil sowie intelligente Sprachsteuerung zur Verfügung.

28 slides, created on 05/Sep/2018 - 10:14:40

1/28

Selbst produzierte Batterie

Zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse sorgen zusammen für eine Leistung von 300 kW (408 PS). Das maximale Drehmoment wird mit 765 Nm angegeben. Von null auf hundert soll es der EQC in 5,1 Sekunden schaffen. Einen Preis hat Mercedes noch nicht genannt.

Den kombinierten Stromverbrauch gibt Mercedes mit 22,2 kWh/100 km an. Eine 80 kWh Lithium-Ionen-Batterie versorgt das Fahrzeug mit Energie. Die Reichweite nach NEFZ wird mit 450 Kilometer angegeben. Produziert wird der 650 Kilogramm schwere Akku von der Daimler Tochter Deutsche Accumotive. Das Leergewicht des Mercedes-SUV beträgt 2425 Kilogramm.

Beim EQC kann der Fahrer aus fünf Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik wählen: Comfort, Eco, Max Range, Sport und ein individuell anpassbares Programm. Außerdem hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsleistung über Schaltwippen hinter dem Lenkrad zu beeinflussen.

Intelligente Assistenten

Der Eco-Assistant unterstützt den Fahrer beim vorausschauenden Fahren. Er teilt dem Fahrer mit, wann er den Fuß vom Fahrpedal nehmen kann, etwa weil ein Geschwindigkeitslimit folgt. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Stereokamera) vernetzt genutzt.

Bei entsprechenden Ladestation kann der EQC mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW geladen werden. Der Akku könne dann in etwa 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden, heißt es von Mercedes.