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Der nächste Trendsport? Elektrisches “Paddel” für Skateboards

Der Wunsch, das Skateboard nicht mehr manuell anzutreiben, hält sich seit Jahren. Während Hoverboards und Boosted Boards direkt von einem Motor angetrieben werden, hält man beim Konzept von Limitless Propulsions aus Barcelona ein Paddel auf den Boden.  

Das Projekt namens REM soll mit einer Kickstarter-Kampagne finanziert werden. Laut Beschreibung handelt es sich um ein faltbares Karbonfaser-Paddel mit einer Rolle. Die besteht aus dem Kunststoff Polyurethane, der auch für Skateboard-Rollen verwendet wird. Sie soll besonders viel Grip haben. 

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Beschleunigung auf 40 km/h

Die Funktionsweise erinnert an Stand-up-Paddle. Hier steht man auf einem Surfboard und bewegt sich mit einem langen Paddel durchs Wasser. Statt mit Muskelkraft wird das REM aber mit einem 3.000 Watt Motor angetrieben. 

Kontrolliert wird der Motor über einen Ball am Kopf des Paddels. Dreht man den Knopf, startet man den Motor und reguliert die Beschleunigung. So erreicht man eine Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h. Der verbaute 44,4-Volt-Akku soll eine Reichweite von 20 Kilometern haben. 

Ist die Batterie leer, kann das Paddel zusammengeschoben werden. Es wiegt 5 kg und kann dann an einer Schlaufe getragen werden. Gegenüber anderen elektrifizierten Transportmitteln, soll das REM sich durch leichten Transport auszeichnen.

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Ohne Bremse

Eine Bremse gibt es nicht, stattdessen sollen Fahrer*innen so stoppen, wie sie es mit einem normalen Skateboard, Inline-Skates oder Rollschuhen auch würden. Auf ihrer Kickstarter-Seite schreibt Limitless Propulsions, es gäbe für das Paddel noch keine Regulierung, da es sich nicht um ein Transportmittel handle. Sie appellieren an den Hausverstande der Nutzer*innen, die es mit der nötigen Vorsicht verwenden sollen. Zudem sollen sie sich über die örtlichen Gesetze informieren, bevor sie damit fahren.

Ist die Kickstarter-Kampagne erfolgreich, würde das REM für 799 Euro an Unterstützer*innen gehen. Im Handel soll es 1.200 Euro kosten.

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