Verschiedene Google-Produkte, darunter ein Google Home, ein Chromecast und ein Pixel-Smartphone.
Made by Google
© Beck Diefenbach/Reuters

#madebygoogle

Google stellt neue Handys und Hardware vor

Googles wichtigste Hardware-Präsentation des Jahres ist am Dienstag über die Bühne gegangen. Das Event, das unter dem Motto #madebygoogle steht, wurde live via YouTube übertragen. Das Video gibt es hier zu sehen.

Google-CEO eröffnet Event

Google-CEO Sundar Pichai hat die Bühne betreten und eröffnet die Präsentation.

Zuschauer fotografieren die Präsentation des Google Pixel Smartphones.
Präsentation
Zu Beginn sprach er unter anderem über die Interaktion zwischen Menschen und Computer. Hier setze der Google Assistant an, mit dem Google jene Interaktion natürlicher gestalten will. “Der Knowlege Graph hat 70 Milliarden Fakten gespeichert”, so Pichai. Diese Menge an Informationen soll durch Machine Learning noch weiter anwachsen.

In der Vergangenheit habe sich künstliche Intelligenz sehr stark weiterentwickelt. Dadurch sind zahlreiche Applikationen wie etwa Bilderkennung besser geworden, wie Pichai erklärt. Auch Übersetzungsprogramme sind genauer geworden. Besonders bei der Übersetzung von Chinesisch habe man zuletzt große Fortschritte gemacht.

Neue Pixel-Phones

Fünf Google Pixel Smartphones in verschiedenen Farben stehen nebeneinander.
Pixel
Nach Pichai betrat Hardware-Chef Rick Osterloh die Bühne und präsentierte die neuenPixel-Phones. "Phones sind die wichtigsten Geräte, die wir besitzen", so Osterloh. Pixel sei das erste Smartphone, das den Google Assistant standardmäßig integriert hat. Der Assistant ermöglicht es dem Nutzer, dem Telefon über natürliche Sprache Befehle zu geben. So kann man an seine Kontakte direkt Nachrichten schicken, oder Musik starten. Die Funktionen erinnern dabei daran, was bereits seit längerem mit Google Now möglich ist.

Die Pixel-Phones legen laut Google einen besonderen Wert auf die Kamera. Die Fotos sollen nicht nur qualitativ und besonders unter schwachen Lichtverhältnissen besser aussehen, sondern auch schneller geschossen werden. Kosten: Ab 759 Euro.

Daydream View

Drei Google Daydream View VR-Headsets in Grau, Dunkelgrau und Rot auf einem weißen Hintergrund.
Als Zubehör zum Smartphone hat Google auch gleich eine passende Brille für virtuelle Realität (VR) nach dem Vorbild von Samsungs Gear VR vorgestellt. Die "Daydream View" ist ebenfalls eine Halterung, die es ermöglicht, Pixel-Smartphones zur Ausgabe von VR-Inhalten zu nutzen. Die Oberfläche ist in Textiloptik gestaltet und wird in verschiedenen Farben geliefert. Die Daydream View soll ab November für 69 Euro erhältich sein und als Plattform dienen: Google will auch anderen Hersteller die Fertigung solcher VR-Brillen gewähren.

Google Wifi

Ein weißer Google Wifi Router steht auf einer Oberfläche.
Google Wifi
MitGoogle Wifibringt der Suchmaschinenkonzern einen Router auf den Markt, der es via App erlaubt, die Verbindungen zu einzelnen Geräten im Netzwerk zu verwalten. Zudem sollen sich mehrere Geräte zu einem Mesh-Netzwerk zusammenschließen lassen, um auch in den hintersten Winkeln einer Wohnung noch für guten Empfang zu sorgen. Der Preis liegt bei 129 US-Dollar.

Chromecast Ultra

Ein schwarzer Google Chromecast mit HDMI-Anschluss auf einem weißen Hintergrund.
Chromecast Ultra
Auch Googles Streaming-Stick Chromecast bekommt ein Update. DerChromecast Ultrabietet schnellere WLAN-Anbindung und 4K-Auflösung. Dementsprechend ist das Gerät auch deutlich teurer als seine Vorgänger. In Europa wird es 79 Euro kosten.

Google Home

Ein Google Home Smart Speaker steht auf einem Tisch.
Googles intelligenter Lautsprecher Home
Ganz nach dem Vorbild von Amazon hat auch Google einen smarten Lautsprecher im Angebot. Google Home bringt den sprachgesteuerten Software-Assistenten des Suchmaschinenkonzerns in die Wohnzimmer. Der Lautsprecher kann Fragen beantworten, Musik abspielen oder andere Geräte steuern, etwa Googles Chromecasts. Über eine API sollen auch Drittanbieter den Assistenten in Zukunft in ihre Produkte integrieren können. Der Preis von Home liegt in den USA bei 129 US-Dollar.

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Thomas Prenner

ThPrenner

KURIER-futurezone Chefredakteur. Beschäftigt sich viel mit Dingen, die man täglich nutzt und schreibt darüber. Sitzt außerdem gerne am Fahrrad.

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