Samsung's Galaxy Unpacked 2020 Event in San Francisco
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Hands-ons: Das sind die ersten Eindrücke vom Galaxy Z Flip

Am Dienstag stellte Samsung seinen zweiten Versuch bei Falt-Handys, das Galaxy Z Flip, vor. Erste Geräte wurden nach der Präsentation für Hands-ons verteilt. Dabei hat das Klapphandy einen durchaus guten Eindruck hinterlassen. Diesmal könnte es funktionieren, heißt es etwa bei Mashable . Das Galaxy Z Flip sei weit überzeugender als Samsungs erster Versuch bei Falt-Handys, das Fold.

Lob für glasartiges Display

Vor allem das glasartige Display hat es den ersten Testern angetan. Der Unterschied zu Kunststoff-OLED-Panels, wie sie etwa bei Motorolas kürzlich vorgestellten Falt-Handy Razr verwendet würden, sei gewaltig. Das ultradünne Glas fühle sich definitiv viel besser an und könne auch nicht so einfach mit dem Fingernagel markiert werden, wie die bisher verwendeten Plastikbildschirme, schreiben die Kollegen von The Verge.

Samsung's Galaxy Unpacked 2020 Event in San Francisco

Faltmechanismus überzeugt

Auch der Faltmechanismus bekommt nach dem ersten Ausprobieren gute Noten. Zwischen dem Scharnier und dem Display sei kaum ein Spalt. Staubablagerungen wie beim Galaxy Fold, die das Gerät kompromittierten, seien weit unwahrscheinlicher. Samsung habe darüber hinaus Fasern in den Scharnierbereich integriert, die Staub und Schmutz herausfiltern sollen.

Das Gerät mache auch keine Geräusche, wenn es geöffnet und geschlossen werde, heißt es weiter. Die Steifheit des Scharniers ermögliche es darüber hinaus, dass das Gerät in nahezu jedem Winkel offen gehalten werden könne.

Samsung's Galaxy Unpacked 2020 Event in San Francisco

Üppige Ausstattung

Gelobt wird auch die üppige Ausstattung des Geräts. Damit hebe sich Samsung vom Konkurrenten Motorla deutlich ab. Qualcomms 855+ Chip und 8B RAM würden für eine befriedigende Performance sorgen, schreiben die Tester von engadget: Das Z Flip sei „kein Trottel“. Gelobt wird auch der 3.300 mAh-Akku, der dafür sorgen soll, dass das Gerät einen Tag lang ohne Aufladen durchhält.

Auch der etwas mehr als ein Zoll große Amoled-AMOLED-Screen auf der Außenseite kommt gut an. Auch weil er als „Rahmen“ für Selfies genutzt werden kann.

Kritik an fehlendem 5G

Dass das Gerät nicht über 5G verfügt ist für viele Tester ein Wermutstropfen. Für ein zukunftsorientiertes Gerät eines Unternehmens, das ansonsten bei seinen Flaggschiffen auf den neuen Mobilfunkstandard setze, sei dies eine seltsame Entscheidung, heißt es bei Techcrunch.

Widerstandsfähigkeit fraglich

Die dauerhafte Widerstandsfähigkeit des Klappmechanismus konnte in ersten Hands-on natürlich nicht überprüft werden. Laut Samsung soll das Gerät mindestens 200.000 Klappvorgänge unbeschadet überstehen. Ob das Versprechen auch im Alltag hält, bleibe ein Fragezeichen. Eine wirkliche Kaufempfehlung will nach den kurzen Hands-ons niemand geben. Das Flip sei aber sicherlich ein wichtiger Schritt um den Formfaktor von Falt-Handys zu etablieren, schreibt Techcrunch.

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