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02/11/2020

Motorola Razr mit Falt-Display: Das sagen die ersten Tester

Die faltbare Neuauflage des Motorola Kult-Handys kommt in ersten Tests nicht gut weg. Lediglich das Design wird gelobt.

Seit kurzem ist die Neuauflage des Motorola-Kult-Handys Razr in den USA verfügbar. Jetzt sind erste Tests des faltbaren Smartphones online. Das Echo ist – man muss es leider sagen – fast durchwegs negativ.

Tester zweifeln an der Widerstandsfähigkeit des Faltmechanismus und beschweren sich auch über das Quietschen und Knarren beim Falten des Geräts. Auch die scharfen Kanten und der starke Druck, der notwendig ist, um das Handy zu falten, fielen negativ auf.

Wenig Freude haben Tester mit dem 2,7-Zoll großen Display auf der Außenseite des Geräts, auf dem eingehende Nachrichten und der Batteriestand angezeigt werden. Weil dort nur sehr wenig Platz sei, müsste das Gerät bei eingehenden Nachrichten erst wieder mühsam aufgefaltet und entsperrt werden, heißt es etwa im Test von droidlife. Dieser ist mit den Worten „The Most Unpleasant Phone I’ve Used“ („Das unangenehmste Telefon, das ich je benutzt habe“) wenig schmeichelhaft betitelt.

Bescheidene Ausstattung

Auch die Ausstattung des 1.500 US-Dollar teuren Gadgets wird bemängelt. Selbst im Vergleich zu weit billigeren Geräten, seien die Spezifikationen bescheiden.

Das Resultat: begrenzte Akkulaufzeit, schlechte Kamera und eine allgemein unbefriedigende Performance. Dass das Gerät nicht drahtlos aufgeladen werden kann, wird ebenfalls kritisiert.

Lob für das Design

Als positiv werden das hervorragende Design und die Verpackung vermerkt, ansonsten sei das Gerät so sinnvoll wie eine stumpfe Rasierklinge, heißt es bei Androidcentral.

Positive Aspekte kann auch der Tester von Cnet dem Gerät abgewinnen. Die Notwendigkeit das Telefon aufzuklappen, hindere ihn dankenswerter Weise daran, andauernd gelangweilt durch seine Social-Media-Accounts zu scrollen, schreibt er. Gelobt wird auch das Design und dass das Gerät beeindruckend klein ist.

Das Design wird auch im Test des PC Magazine hervorgestrichen. Wenig Freude hatte man dort allerdings mit der Konnektivität und der Performance. Das Fazit: Für ein 1.500-Dollar-Gerät reiche es nicht, nur gut auszusehen.