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01.07.2018

Hybrid-Auto knackt 35 Jahre alten Rundenrekord der Nordschleife

Nach VW feiert nun auch Porsche einen prestigeträchtigen Rekord. Der Porsche 919 Evo setzt aber nicht vollständig auf E-Antrieb.

Porsche Motorsport hat einen Rekord geknackt, von denen viele dachten, dass er nie fallen würde. Rennfahrer Timo Bernhard stellte mit dem Hybrid-Fahrzeug Porsche 919 Evo einen neuen Rundenrekord auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife auf. Er schaffte eine Runde in fünf Minuten und 19,55 Sekunden. Damit war er fast eine Minute schneller als der bisherige Rekordhalter Stefan Bellof (6 Minuten und 11,13 Sekunden), der seine schnellste Runde 1983 fuhr. Die als „grüne Hölle“ bezeichnete Rennstrecke gilt als eine der gefährlichsten und längsten Strecken der Welt - bis heute sind mehr als 140 Menschen dort tödlich verunglückt.

Bellof war der erste und - bis zur Porsche-Fahrt - einzige Rennfahrer, der im Durchschnitt schneller als 200 km/h auf der 20,832 Kilometer langen Strecke unterwegs war.  Das überbot der Porsche 919 Evo deutlich (234,69 km/h), die Spitzengeschwindigkeit lag bei 369,4 km/h. Das Rennauto ist eine Weiterentwicklung jenes Fahrzeuges, mit dem dreimal in Serie (2015, 2016 und 2017) der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans errungen werden konnte.

1160 PS kombinierte Leistung

Dazu setzt man auf eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor, die eine Gesamtleistung von 1160 PS liefern kann. Das niedrige Gewicht von 849 Kilogramm sowie die verbesserte Aerodynamik, die für hohen Anpressdruck sorgt, haben die Rekordrunde ebenfalls möglich gemacht.

 

Erst vor wenigen Tagen stellte Volkswagen ebenfalls einen neuen Rekord bei einer prestigeträchtigen Strecke auf. Mit dem VW I.D. R konnte man das kurvenreiche Bergrennen Pikes Peak gewinnen und stellte dabei einen neuen Rundenrekord auf.