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Mercedes EQS hat futuristischen 1,4 Meter breiten "Hyperscreen"

Das Elektroauto Mercedes EQS soll laut Angaben des Herstellers über einen futuristischen Hyperscreen verfügen, der sich über das gesamte Armaturenbrett zieht. Das “Bildschirmband” im Cockpit soll somit eine Breite von etwa 140 Zentimeter aufweisen und leicht gewölbt sein.

Um ein durchgehendes Display dürfte es sich nicht handeln. Laut Mercedes wird bei Zentral- und Beifahrer-Display ein OLED verwendet, was darauf schließen lässt, dass es zentral eine andere Technologie - höchstwahrscheinlich LCD - sein wird. 

Trotz des beeindruckenden Displays soll der Fahrer natürlich nicht durch die Bedienung abgelenkt sein. Darum hat sich Mercedes ein eigenes Konzept zur Steuerung überlegt.

Jenes soll weder auf Untermenüs noch Sprachbefehlen aufbauen, sondern kontextbasiert sein. “Die wichtigsten Applikationen werden immer situativ und auf den Kontext bezogen auf der obersten Ebene im Blickfeld angeboten”, heißt es von Mercedes

Möglich werden soll dies dank künstlicher Intelligenz wie es heißt. “Mit lernfähiger Software stellt sich das Anzeige- und Bedienkonzept ganz auf seinen Nutzer ein und unterbreitet ihm personalisierte Vorschläge für zahlreiche Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen”, so Mercedes.

Haptisches Feedback

Die Bedienung soll durch haptische Rückmeldungen auch fühlbar werden. Dazu sind 12 Aktuatoren unter den Touchscreen-Flächen angebracht. Berührt der Finger bestimmte Stellen, lösen sie eine spürbare Vibration aus.

Das Glas selbst besteht aus besonders kratzbeständigem Aluminiumsilikat und ist beschichtet, um Reflexionen zu reduzieren und Schmutz abzuweisen. Ein Lichtsensor passt die Helligkeit jeweils den aktuellen Bedingungen an.

Autodaten und Marktstart

Der EQS soll einen 100-kWh-Akku mit einer Reichweite von 700 Kilometern nach WLTP haben. Die maximale theoretische Ladeleistung beträgt 350 kW. Die Motorleistung soll bei rund 350 kW (476 PS) liegen.

Neben teilautonomen Fahrassistenzsystemen soll der EQS mit einer speziellen Luftfilteranlage ausgestattet sein, die im Inneren eine saubere Luft wie in einem OP-Saal verspricht. Der Preis des Mercedes EQS soll bei rund 100.000 Euro liegen, mit einem Marktstart wird 2022 gerechnet.

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