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05/07/2019

Microsoft Windows Defender ist Testverlierer, wenn es um PC-Leistung geht

AV Comparatives hat untersucht, welche Schutz-Software den Computer besonders stark belastet.

AV Comparatives ist bekannt für seine umfangreichen Tests von Antivirenprogrammen. Beim aktuellen Test wurde nicht die Schutzleistung getestet, sondern wie stark sich die Programme auf die Computer auswirken.

Dazu wurden 16 kostenlose und kostenpflichtige Schutzprogramme für Windows 10 (RS5, 64 Bit) getestet. Die Tests wurden bewusst auf einem „Low-End-System“ durchgeführt, also einem leistungsschwächeren Rechner. Dabei handelte es sich um einen Computer mit Intel Core i3-6006U CPU, 4GB RAM und SSD.

Getestet und beurteilt wurde die Geschwindigkeit beim Kopieren von Dateien, Archivieren, Installieren und Deinstallieren von Apps, Starten von Apps, Download von Dateien und das Surfen im Web. Zusätzlich wurde ein Performance-Test mit PC Mark 10 durchgeführt.

Windows Defender Schlusslicht

In der Gesamtwertung schnitt Eset am besten ab. Diese Software beeinflusst also die Leistung des Systems am wenigsten. Auf Platz zwei und drei landen K7 und Vipre. Das Schlusslicht, mit großen Abstand zum vorletzten Platz, ist Microsofts hauseigener Windows Defender. Diese Software macht das System also am langsamsten.

AV Comparatives betont, dass Schutz wichtiger ist als Geschwindigkeit. Im „Real-World Protection Test“ konnte Microsofts Windows Defender 100 Prozent der Bedrohungen blocken, lieferte aber auch 36 Fehlalarme. Eset, das im Leistungstest am besten abschnitt, schaffte hier nur eine Blockrate von 98,1 Prozent und ist damit eines der am schlechtesten, getesteten Produkte.