Die Motorola Moto 360 setzt auf Android Wear und ist daher nur mit Android-Smartphones kompatibel

© Michael Leitner

Moto 360 im Test: Innere Schwächen elegant verpackt
10/20/2014

Moto 360 im Test: Innere Schwächen elegant verpackt

Motorolas Moto 360 sollte als prestigeträchtiges Vorzeige-Gadget den Smartwatches zum Durchbruch verhelfen. Ob dem so ist, hat sich die futurezone angesehen.

von Florian Christof

Unzählige Leaks, ein "zufälliger" Fernsehauftritt und große Ankündigungen auf der Google I/O - über ein gutes halbes Jahr lang wurde Motorolas Smartwatch angeteasert. Die Erwartungen für die Moto 360 wurden dadurch in kaum erfüllbare Höhen geschraubt.

Seit Anfang September ist die Moto nun in den USA für rund 250 US-Dollar erhältlich und dort meist überall vergriffen. Ende Oktober soll sie nun auch nach Europa kommen. Die futurezone hat sich bereits ein Exemplar besorgt und es einem Test unterzogen.

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Erscheinungsbild

Im Großen und Ganzen fällt die Moto 360 etwas klobiger aus, als man es von den Ankündigungsbildern erwarten würde. Vor allem auf schmalen und dünnen Unterarmen wirkt sie gewöhnungsbedürftig ausladend. Trägt man enge Ärmel, kann es dabei schon mal zu einem Platzproblem kommen. Im Vergleich zu anderen Smartwatches ist die Moto allerdings relativ unauffällig und wird nicht auf den ersten Blick als "Computeruhr" enttarnt.

Die Uhr, inklusive Lederarmband, wiegt 49 Gramm, der Durchmesser des Gehäuses beträgt 46 und die Höhe elf Millimeter. Das Gehäuse besteht aus rostfreiem Stahl und ist in grau oder schwarz verfügbar. Das Armband ist aus Leder, wobei die Farbe der des Gehäuses gleicht. Künftig sollten aber auch Armbänder aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Farben erhältlich sein.

Auf der Unterseite befindet sich der Sensor zum Aufzeichnen des Herzschlags. Die einzige haptische Taste ist seitlich am Gehäuse angebracht. Damit kann man die Uhr aufwecken und sie wieder in den energiesparenden Zustand versetzen. Außerdem kann damit die Uhr ein- und ausgeschalten werden.

Hardware

Im Inneren des Gehäuses befinden sich 512 MB Arbeitsspeicher, 4 GB interner Speicher sowie ein 320mAh Akku. Die Uhr verfügt über Bluetooth 4.0 LE, einen Umgebungslichtsensor, einen Pedometer zum Schritte zählen, einen Herzfrequenzsensor sowie zwei Mikrofonen. Lautsprecher gibt es keinen, daher eignet sich die Uhr auch nicht für Telefonate.

Außerdem ist sie nach IP67 wasser- und staubgeschützt. Ein plötzlicher Regenschauer oder Schweißaustritt sollte der Uhr somit nichts anhaben können.

Aufgeladen wird der Akku kabellos per Induktion. Daher sucht man auch einen Micro-USB-, Ladekabelanschluss oder Ladepins vergeblich.

Uralt-Prozessor

Betrieben wird die ansonsten so makellos anmutende Moto 360 von einem vier Jahre alten OMAP 3630 Prozessor von Texas Instruments. Zum Einsatz kam dieser Prozessortyp bereits beim Tastaturhandy Motorola Droid 2 beziehungsweise Motorola Milestone 2, das im August 2010 auf den Markt kam.

Der TI-Prozessor weist 45 nm auf. Der Qualcomm Snapdragon 400-Prozessor, der von den Konkurrenzprodukten LG G Watch und Samsung Gear Live genutzt wird, kommt auf 28 nm. Allein schon die Unterschiede in der Strukturgröße zeigen, dass der Qualcomm-Chip deutlich effizienter ist. Zudem soll der TI-Chip wesentlich mehr Energie verbrauchen.

Wie Motorola zur Entscheidung kam, einen Uralt-Prozessor in seine Vorzeige-Smartwatch einzubauen, kann nur spekuliert werden, zumal Texas Instruments bereits 2012 aus dem Geschäft mit Prozessoren für mobile Devices ausgestiegen ist.

Manche vermuten, dass der Konzern aus Illinois aufgrund der großteils erfolglosen Tastaturhandys immer noch auf einem Berg von OMAP-Prozessoren sitzt und diese durch die Moto nun endlich loswerden will. Andererseits macht es wenig Sinn, nur weil man auf Restbeständen sitzt, diese in ein prestigeträchtiges Produkt einzubauen. Andere meinen allerdings, dass die Leistung des TI-Prozessors für die Aufgaben der Smartwatch mehr als ausreichend ist.

Dass beim Scrollen oder beim Wegwischen von Notifications die Anzeige teilweise ruckelt könnte auf den veralteten Chip zurückzuführen sein. Auch dass die Moto 360 in manchen Situationen recht träge wirkt und beim Debugging über Bluetooth schnell außer Atem kommt. Mit dem Uralt-Prozessor muss sich Motorola jedenfalls eine Menge Kritik gefallen lassen, die unterm Strich einen äußerst bitteren Beigeschmack hinterlässt.

Display

Der 1,56 Zoll große, hintergrundbeleuchtete Display, der von Corning Gorilla Glass 3 geschützt wird, löst mit 320 mal 290 Bildpunkten auf. Somit kommt die Moto auf eine Pixeldichte von 205ppi, was im Vergleich zu Premium-Smartphones deutlich weniger ist. Für das Anzeigen von Benachrichtigungen, Uhrzeit und Hinweisen ist die Auflösung des Displays aber allemal ausreichend. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung werden Farben klar und kräftig dargestellt. Auch die Helligkeit des Monitors ist ausreichend.

Multi-Touch-Gesten, wie das bekannte Hineinzoomen oder das Wischen mit zwei Fingern, werden nicht unterstützt. Ansonsten gibt es an der Touch-Fähigkeit des Monitors nichts auszusetzen.

Nicht nachvollziehbar ist allerdings, dass das schützende Glas über dem Display seitlich schräg angeschliffen ist. Denn dadurch wird das Licht des Monitors gebrochen und verzerrt an den Rändern den Blick auf die Anzeige.

Das runde Display besticht nicht nur beim Design. Sind Apps, wie beispielsweise Google Fit für derartige Bildschirme ausgelegt beziehungsweise angepasst, kann die runde Form durchaus einen grafischen Mehrwert bieten. Im Gegensatz dazu muss man bei der Darstellung von Texten, Bildern oder Fotos die Beschneidungen durch die Rundungen in Kauf nehmen. Leider sind derzeit die meisten Android Wear kompatiblen Apps auf eckige Displays ausgelegt, sodass sie auf der Moto nicht optimal dargestellt werden.

Der kleine schwarze Balken

Das runde Display ist allerdings nicht ganz kreisrund. Denn im unteren Bereich ist der Monitor durch einen schwarzen Balken leicht abgeschnitten. Dahinter verbirgt sich der Umgebungslichtsensor.

Diese kleine Beschneidung des LCDs war Motorolas Kompromiss zwischen elegantem runden Gehäuse und einem möglichst randlosen Display. Bei Anwendungen oder Watchfaces mit dunklem Hintergrund und vor allem wenn man sich für eine schwarze Digitalanzeige entscheidet, fällt dies nicht wirklich auf. Allerdings wirkt der schwarze Balken auf hellem Hintergrund weniger elegant und stört das sonst so gelungene Design.

Wie sich jedoch während des Tests gezeigt hat, gewöhnt man sich an den kleinen schwarzen Balken recht schnell. Denn meist werden neben der Uhrzeit im unteren Bereich des Displays ohnehin Benachrichtigungen angezeigt, deren Erscheinungsbild auf den kleinen schwarzen Balken abgestimmt ist.

Akku

Länger als eineinhalb Tage hat der Akku während der Testphase nicht durchgehalten. An einem täglichen Kontakt zur Dockingstation wird also kein Weg vorbei führen. Als ein möglicher Grund für eine relativ kurze Akkulaufzeit wird auch hier von vielen Seiten die veraltete CPU vermutet.

Das Akkuladen wurde allerdings kreativ und nützlich zugleich gelöst. Die Uhr wird seitlich in der Dockingstation platziert und schaltet, sobald sie geladen wird, auf den "Nachttisch-Modus" um. Wer die Uhr tatsächlich über Nacht auflädt, könnte dadurch den Wecker neben dem Bett durch die Moto 360 ersetzen.

Android Wear

Erstmals offiziell vorgestellt wurde Googles Wearable-Plattform Android Wear auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz im Juni dieses Jahres. Seither wird die Liste der Devices, die unter Android Wear laufen stetig länger. Wirklich ausgereift wirkt Googles Wearable-Plattform allerdings noch nicht. Dafür hat die Software noch zu viele Kinderkrankheiten und ist teilweise recht umständlich zu bedienen. Wahrscheinlich ist es aber nur eine Frage der Zeit und eine Frage der Verbreitung, bis die Wearable-Plattform verbessert wird.

Smartwatch und Smartphone werden mithilfe der Android-Wear-Companion-App gekoppelt, wo auch etliche Einstellungen vorgenommen werden. Beispielsweise können Apps stummgeschalten oder die Dienste ausgewählt werden, die per Sprachsteuerung angesprochen werden sollen. In der dazugehörigen Connect App von Motorola lässt sich das lediglich das Fitnessprofil erstellen und die Farben des Ziffernblatts anpassen.

Ohne Bluetooth geht gar nichts

Damit die Features der Moto 360 genutzt werden können, wird eine permanente Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, das mindestens unter Android 4.3 läuft, vorausgesetzt. Ohne dieser kabellosen Verbindung entfällt die Bezeichnung "Smart" und die Moto wird zur einfachen Uhr, die aber immer noch Schritte zählt und Herzfrequenzen misst.

Bedenken, dass eine ständige Bluetooth-Verbindung den Akku des Smartphones und der Smartwatch in Windeseile aufbrauchen wird, haben sich nicht bestätigt. Erstaunlicherweise war die Zusatzbelastung des Smartphone-Akkus kaum wahrzunehmen.

Verlängerung des Smartphones

Derzeit sind Android-Wear-Smartwatches eine praktische Smartphone-Verlängerung fürs Handgelenk, die sämtliche Benachrichtigungen - von E-Mail, Messenger, SMS, Social Media, Erinnerungen, Kalendereinträgen oder Notifications aus Apps - anzeigen. Durch einen dezenten Vibrationsalarm wird man auf neu eingetroffene Notifications hingewiesen.

Handelt es sich bei den Benachrichtigungen um längere Texte, können sie auch gleich direkt auf der Smartwatch gelesen werden. Entfernt werden die Benachrichtigungen indem man sie von links nach rechts aus dem Display wischt.

Das Antworten auf SMS oder E-Mails funktioniert bei der Moto 360 ausschließlich über die Sprachsteuerung, welche die zentrale Eingabemethode für Texte darstellt. Bei kurzen Diktaten wie "Komme gleich" funktioniert die Spracheingabe mehr oder weniger einwandfrei. Einen längeren Text wird man mit dieser Eingabemethode wohl eher nicht verfassen können, da der Sprachassistent meist mitten im Satz aufhört zuzuhören und sich mit der Erkennung des Gesprochenen beschäftigt.

Die Google Now-Cards tauchen meist zu willkürlichen Zeitpunkten auf. Löscht man eine Karte versehentlich, muss man sich in Geduld üben, bis sie wieder erscheint. Denn manuell aufrufen kann man sie nicht.

Keine Hersteller-Adaptierungen

Von Herstellern vorinstallierte Apps sucht man auf Android-Wear-Devices vergeblich. Denn wie bei Google TV und Google Auto hat es Google verboten, das Betriebssystem zu adaptieren und es mit einer eigenen Bedienoberfläche zu versehen.

Googles eigene Dienste wie Gmail, Hangouts oder Maps sowie die Google Now Cards sind bestens an Android Wear angepasst und funktionieren einwandfrei.

Die Auswahl an Apps ist derzeit noch recht begrenzt. In der Companion App am Smartphone kommt man zwar über einen Link zu einer Auswahl an Android-Wear-Apps im PlayStore, diese Zusammenstellung ist allerdings mehr als unvollständig. Die Suche nach passenden Apps gestaltete sich daher als zeit- und Nerv tötend.

Einerseits sind viele bereits bestehende Apps, wie Evernote, Lyft oder Runtastic, mit Android Wear kompatibel und bieten am kleinen Smartwatch-Display eine Auswahl der wichtigsten Informationen und Features.

Andererseits gibt es Apps, die nur auf Android-Wear-Devices Sinn machen. Auch diese werden "ganz normal" wie alle anderen Android-Apps über den PlayStore am Smartphone installiert. Die meisten dieser Wearable-Anwendungen sind reine Container-Apps, bei denen die Einstellungen am Smartphone vorgenommen und dort auch ausgeführt werden, während sie auf der Smartwatch angezeigt werden. Daher müssen einige Wearable-Apps am Smartphone zumindest im Hintergrund aktiv sein, damit sie auf der Smartwatch genutzt werden können.

Lästige Menüführung

Das defaultmäßige Menü um eine App zu starten oder Einstellungen vorzunehmen ist furchtbar umständlich: ein Tip auf das Display um die Uhr aufzuwecken, nach einem weiteren Tippen startet Googles Sprachassistent, welcher mit einem Wisch von unten nach oben entfernt werden muss, damit die Menüführung schlussendlich startet. Nun muss man ganz nach unten scrollen und auf einen Button tippen, der un- und missverständlicherweise mit "Start" betitelt ist, um in die Auswahl der installierten Apps zu gelangen.

Wer dieses Prozedere umgehen will, kann mittlerweile auf einen Drittanbieter-Launcher namens "Wear Mini Launcher" zurückgreifen.

Herzfrequenz und Schritte zählen

Als Fitness-Gadget eignet sich die Moto 360 trotz integriertem Pedometer und Herzfrequenzsensor nur sehr bedingt. Mit zurückgelegten Schritten und aufgezeichneten Herzschlagfrequenzen erhält man im Motorola-Fitness-Profil zwar einen kleinen Überblick über die Aktivitätsphasen, ein Export der Daten in bereits bestehende Fitness-Accounts ist allerdings (noch) nicht möglich.

Manche Fitness-Apps bieten Zusatzfunktionen für Android Wear, können aber ebenso nicht direkt mit der Moto 360 verknüpft werden. So lassen sich die erhobenen Daten auch nicht mit Fitness-Profilen kompatibler Apps, wie Runtastic oder Runkeeper verschränken.

Allerdings ist bei den Google Fit Diensten in naher Zukunft wohl mit einigen Änderungen und Verbesserungen zu rechnen. Denn das Fitness-Ökosystem aus Mountain View steckt noch in den Kinderschuhen und befindet sich erst im Developer-Status.

Alltagserfahrungen

Über das Erscheinungsbild lässt sich bekanntlich streiten, ebenso über den Tragekomfort. Im Test fiel der Tragekomfort der Moto durch geringes Gewicht und flexiblen Lederband jedoch deutlich positiv auf. Würde man nicht durch den Vibrationsalarm der Benachrichtigungen darauf hingewiesen, könnte man nach einiger Zeit sogar darauf vergessen, dass man eine Smartwatch trägt.

Wie bereits erwähnt, reagiert der Touchscreen zuverlässig. In manchen Situationen kommt es allerdings zu Performanceschwächen, was im Ruckeln der Anzeige zu Tage tritt. Diese Schwächen sind vermutlich auf den wunden Punkt der Moto 360, den vier Jahre alten TI-Prozessor zurückzuführen.

Positiv auf die Akkulaufzeit wirkt sich aus, dass der Bildschirm der Moto 360 die meiste Zeit dunkel ist. Die Bewegungssensoren erkennen die typische "Auf-die-Uhr-schau-Geste", was die Uhr aufweckt und das Display erhellt. In den meisten Fällen funktioniert das auch. Ist man allerdings langärmlig gekleidet, erfüllt diese Funktion den erwünschten Zweck meist nicht. Alternativ kann eine permanente Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden. Bei Inaktivität reduziert sich dann die Bildschirmhelligkeit auf ein Minimum.

Fernbedienung am Handgelenk

Äußerst praktisch sind die Fernbedienungsfunktionen. Für diejenigen, die zu Hause etwa die Raumbeleuchtung, Musik- und Filmwiedergabe oder Temperatur mit dem Smartphone beziehungsweise Tablet steuert, stellt die Moto 360 eine willkommene Erleichterung dar. Denn all diese Features lassen sich bequem mit der Smartwatch durchführen. Und im Gegensatz zum Telefon hat man die Uhr in der Regel ständig bei sich.

Der Umstand, dass zwischen Moto 360 und Smartphone eine permanente Bluetooth-Verbindung bestehen muss, ist in vielen Situationen unerheblich, da sich beide Geräte ohne hin in Reichweite befinden. Vor allem in den eigenen vier Wänden kann es passieren, dass man das Smartphone am anderen Ende der Wohnung liegen lässt und die Verbindung abreist. Damit man bei solchen Verbindungsabbrüchen gewarnt wird, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Apps mit den entsprechenden Funktionen.

Ausgesprochen zweckdienlich kann man die Smartwatch auch zum Steuern der Musikwiedergabe am Smartphone verwenden. Bei den meisten Medienplayern wird dabei der aktuelle Track angezeigt. Zum nächsten Song schalten sowie die Lautstärkenkontrolle lässt sich in der Regel auf der Smartwatch einrichten.

Fazit

Rein äußerlich ist Motorola Moto 360 eine wirklich rundum gelungene Smartwatch. Der Tragekomfort ist hoch und das klassisch, elegante Design hebt sich von der Konkurrenz ab.

Die inneren Werte lassen allerdings zu wünschen übrig. Allen voran ist hier der veraltete Prozessor zu nennen, der vermutlich für Perfomanceschwächen und verkürzter Akkulaufzeit verantwortlich ist. Und dann wären da noch die fehlenden Apps und das unausgereifte Android Wear. Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass diese beiden Punkte künftig stark verbessert werden.

Alles in allem ist die Moto 360 ein solides Gadget, das die hohen Erwartungen allerdings nicht ganz erfüllen kann. Neugierig auf künftige Smartwatch-Generationen macht sie allemal. Die Latte dafür hat sie schon einmal hochgelegt.