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So viel kostet das iPhone 12 in der Produktion

Wieviel kosten die Bauteile, die in Apples iPhone 12 drin stecken? Das hat die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei ermittelt. Beim iPhone 12 sind es 313 Euro, beim iPhone 12 Pro sind es 341 Euro.

Damit ihr das gleich vergleichen könnt: Im offiziellen Apple Store ist das iPhone 12 in Österreich ab 899 Euro erhältlich. Die Pro-Variante kostet bei Apple 1.149 Euro.

Weitere Kosten

Natürlich kann man diese Mehrkosten nicht 1:1 auf den Gewinn des Konzerns umlegen. Betriebs- und Entwicklungskosten fallen ebenso an wie Kosten für die Logistik und länderspezifische Gebühren. Wie hoch diese Kosten sind, ist nicht bekannt, daher lässt sich keine valide Rechnung durchführen, wie viel Gewinn Apple pro iPhone 12 macht.

Woher die Teile stammen

Die meisten der verbauten Teile kommen dabei aus Südkorea, und zwar 26,8 Prozent. Am teuersten ist das X55-Modem von Qualcom, das rund 75 Euro kostet. Das OLED-Display aus dem Hause Samsung schlägt mit rund 60 Euro zu Buche. Samsung ist bei OLED-Displays Marktführer. Der A14-Bionic-Chipsatz liegt bei 34 Euro.

21,9 Prozent der Komponenten stammen aus Europa und den USA, 13,6 Prozent aus Japan und 11,1 Prozent aus Taiwan. Aus China kommen nur 4,6 Prozent der Bauteile, obwohl die meisten iPhones dort von Zuliefer-Firmen zusammengebaut werden.

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