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12/08/2019

Tesla beginnt, Geld für Konnektivitätsdienste zu verlangen

Kunden, die ihr E-Auto nach 1.7.2018 gekauft haben, müssen für Satellitenkarten, Musik-Streaming etc. künftig Gebühren zahlen.

Jahrelang profitierten Tesla-Fahrer davon, dass ihr Auto eine eingebaute mobile Datenverbindung hatte, über die Dienste wie Google Maps mit Live-Verkehrsinformationen, Musik-Streaming über Spotify oder ein Internetbrowser ohne Zusatzkosten verfügbar waren. Wie Electrek berichtet, hat Tesla bereits 2014 angekündigt, dass dies nicht ewig so bleiben könne, weil der Autohersteller dadurch enorme Verbindungskosten zu tragen habe. Nun ist es soweit und Tesla-Kunden haben eine Mitteilung erhalten, in der Änderngen angekündigt werden, die ab Jänner 2020 wirksam werden.

9,99 Dollar monatlich

Alle Tesla-Fahrer, die ihr Fahrzeug am 1. Juli 2018 oder danach erworben haben, werden automatisch auf eine 30-tägiges Probeabo für "Premium Connectivity" umgestellt. Dabei können sie alle Dienste wie bisher nutzen, nach Ablauf der 30-Tage-Frist zahlen sie jedoch 9,99 US-Dollar pro Monat dafür. Wer sich dagegen entscheidet, erhält künftig nur noch "Standard Connectivity".

Änderungen im Detail

Am großen Mittelkonsolen-Display seines E-Autos sieht man dadurch nur noch Google-Maps-Landkarten in Standard-Ansicht, keine Satellitenaufnahmen und Echtzeit-Verkehrsinformationen. Musik kann im Standard-Paket auch nicht mehr einfach per Spotify direkt ins Auto gestreamt werden.

Hat man Spotify am Smartphone, kann man aber eine Bluetooth-Verbindung mit dem Auto aufbauen und auf diese Weise Musik streamen. Im Standard-Paket kann man Software-Updates für das Auto außerdem nur noch erhalten, wenn man einen WLAN-Verbindung zur Verfügung stellt - etwa via mobilem Hotspot am Smartphone. Kritische Sicherheits-Updates werden weiterhin über die Mobilfunkverbindung des Fahrzeugs übertragen.

Wer wieviel zahlt

Für einige Ausstattungsvarianten des Tesla Model 3 waren die Tesla-Konnektivitätsdienste bereits bisher nur eingeschränkt verfügbar. Aber auch sie erhalten nun die Möglichkeit, das gebührenpflichtige "Premium Connectivity" zu erwerben. Das stellt insofern eine Verbesserung dar.

Für Besitzer aller anderen Tesla-Fahrzeuge, die nach dem 1.7.2018 gekauft wurden, bedeutet es Extrakosten - obwohl sich die übliche Tesla-Kundschaft diese höchstwahrscheinlich leisten kann, wie Electrek anmerkt. Wer seinen Tesla vor dem Stichtag gekauft hat, kann seine "Premium Connectivity"-Dienste weiterhin kostenlos nutzen.

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