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09/15/2020

TU Wien entwickelt Tool zum Contact-Tracing bei Veranstaltungen

Das Tool braucht ein Minimum an Informationen und soll ein Maximum an Datenschutz bieten.

Damit Contact-Tracing auch bei Veranstaltungen möglich ist, hat die TU Wien ein neues Gratis-Tool namens vereinstix entwickelt. Damit können Kontaktdaten sicher hinterlegt werden. Sollte eine Corona-Infektion auftreten, können die Nutzer unmittelbar darüber informiert werden. 

Die Datenhinterlegung geht unabhängig vom Veranstalter vonstatten – eine App oder Anmeldung ist nicht nötig. Lediglich das Scannen eines QR-Codes und eine beliebige Kontaktmöglichkeit wie Telefonnummer oder Email-Adresse ist dazu nötig. Name oder sonstige Daten werden nicht erfragt.

Maximaler Datenschutz

„Viel zu oft muss man im Internet Daten preisgeben, die man eigentlich lieber für sich behalten würde“, sagt Sophie Grünbacher vom Institut für Logic and Computation der TU Wien in einer Presseaussendung. Oft sei ein Einverständnis nötig, um geortet zu werden oder die Daten für Marketingzwecke freizugeben. vereinstix hingegen soll mit einem Minimum an Information und Aufwand auskommen und zugleich ein Maximum an Datenschutz sicherstellen.

Die Kontaktdaten werden über eine RSA 2-verschlüsselte Verbindung auf einen Wiener Server übertragen und werden 28 Tage später wieder gelöscht.

Verkauf von Online-Tickets

Auch Vereine können das Software-Tool kostenlos nutzen, müssen sich allerdings anmelden. Damit können sie Online-Tickets verkaufen, Reservierungen verwalten und Tickets elektronisch kontrollieren.

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