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VW ID.R: Elektroauto soll Formel-1-Rekord schlagen

Das Elektro-Rennauto VW ID.R soll nach Pikes Peak und dem Nürburgring den nächsten Rekord aufstellen. Dabei gibt man sich aber nicht mehr mit dem Titel „schnellstes Elektroauto“ zufrieden, sondern will auch Rennautos mit Verbrennungsmotor hinter sich lassen. Auf dem Goodwood Festival of Speed (von 4. bis 7. Juli in Goodwood House), einem bekannten Bergrennen im Süden Englands, soll der 20 Jahre alte Streckenrekord von Nick Heidfeld fallen. Dieser absolvierte 1999 mit dem Formel-1-Auto McLaren MP4/13 eine Runde in 41,6 Sekunden - so schnell wie niemand zuvor und danach.

Der 500 kW starke ID.R gewann bereits 2018 und stellte mit 43,86 Sekunden einen neuen Rekord für Elektroautos auf. Obwohl man mit der drittschnellsten jemals gefahrenen Zeit bereits in Schlagdistanz zum Rekord kam, benötige man auch viel Glück.  meint VW-Motorsport-Direktor Sven Smeets. Bei der Leistung sei man dem Formel-1-Auto von damals, dessen V10-Saugmotor 574 kW hatte, bereits ebenbürtig. „Ob Romain Dumas den Angriff auf den Streckenrekord von Nick Heidfeld erfolgreich abschließt, hängt aber auch von den Bedingungen am Wochenende ab.“

Aushängeschild für VW-Pläne

Vor allem das Wetter und die Reifen seien bei der 1,86 Kilometer kurzen Strecke ausschlaggebend. Im Vergleich zum Vorjahr wurden daher kleinere Akkus verbaut, um das Gewicht des Fahrzeugs weiter reduzieren zu können. Mitsamt Fahrer Romain Dumas wiegt der VW ID.R weniger als 1000 Kilogramm. Der ID.R ist VWs Aushängeschild für die neue Elektroauto-Familie und die dahinterstehende Technologie. Auch im Zuge des Goodwood Festival of Speed wolle man die Gelegenheit nutzen, um unter anderem das kommende Elektroauto ID.3 zu bewerben.

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