© Screenshot/YouTube/Paul Gassler

Science
11/05/2019

14-Jährige entwickelt System gegen tote Winkel

Ein simples, aber äußerst effizientes System gegen tote Winkel könnte Autounfälle künftig reduzieren.

Die 14-jährige Alaina Gassler hat ein System entwickelt, das für mehr Fahrsicherheit sorgt. Beim Broadcom Masters-Wettbewerb für Mathematik, Angewandte Forschung, Technologie und Maschinenbau für junge Anwärter hat sie ihr Projekt „Improving Automobile Safety by Removing Blind Spots“ (zu Deutsch: “Die Fahrsicherheit durch das Entfernen von toten Winkeln verbessern“) vorgestellt.

Ihr Prototyp besteht aus einer Webcam, einem Projektor und 3D-gedruckten Materialien. Die Webcam wird außen an der A-Säule des Beifahrers platziert. Das aufgezeichnete Geschehen wird auf der Innenseite der Säule durch den Projektor, der am Schiebedach über dem Fahrersitz angebracht ist, live abgespielt. Jene Außenbereiche, die ein Autofahrer trotz technischer Hilfmittel nicht einsehen kann, werden damit sichtbar gemacht.

Mit neuem Stoff überzogen

Damit die Bilder allerdings auch deutlich angezeigt werden, hat Gassler die Innensäule mit einem retroreflektierenden Stoff überzogen. Das Material spiegelt das Licht jedoch nur zurück an die Lichtquelle wider – in dem Fall, an den Projektor. Somit kann nur der Fahrer das Geschehen sehen. Alle anderen Fahrgäste sehen eine schwarze Säule.

Mit ihrem System hat Gassler den ersten Platz belegt und den Samueli Foundation Preis im Wert von 25.000 Dollar gewonnen.