Sponsored Content 21.03.2018

Countdown zum Staatspreis Innovation: Das sind die Nominierten 2018

© Bild: Getty Images/iStockphoto / ThomasVogel/iStockphoto

Sechs Projekte sind für den heurigen Staatspreis Innovation, der diese Woche verliehen wird, nominiert.

Jedes Jahr werden im Rahmen des Staatspreis Innovation österreichische Unternehmen für besonders bemerkenswerte Innovationsprojekte ausgezeichnet. Am 22. März wird der Preis zum 38. Mal vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort vergeben.

Insgesamt wurden 438 Projekte eingereicht. 25 davon wurden im Zuge der Innovationswettbewerbe in den Bundesländern zum Staatspreis Innovation entsandt. Folgende sechs Unternehmen nominierte die Expertenjury für die höchste Auszeichnung:

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©g.tec medical engineering GmbH

recoveriX: Eine neuartige Schlaganfalltherapie

©Inocon Technologie GmbH

Neue Oberflächen mittels atmosphärischer Plasmatechnologie

©Lindner-Recyclingtech GmbH

Polaris: Ein neuartiger Abfallshredder

©Schwing

Direct Drive: Schwenkantrieb 360° für Schwing Autobetonpumpen

©SKF Österreich AG

High-Tech-Wälzkörper aus Keramik

©W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH

Primea Advanced Air: Neues Antriebssystem für Zahnbehandlungen

recoveriX: Eine neuartige Schlaganfalltherapie

Der Projekt recoveriX der g.tec medical engineering GmbH aus Schiedlberg, Oberösterreich verbindet kognitive Prozesse mit Bewegungen der Arme, Hände und Beine in Echtzeit und unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, ihre motorische Funktion zurückzuerlangen oder zu verbessern. Während der Therapie bekommen Patientinnen und Patienten die Aufgabe, sich eine Bewegung der Arme oder Beine vorzustellen. Die Bewegungsvorstellung wird mithilfe des Brain-Computer Interfaces gemessen, über einen Biosignalverstärker an einen PC weitergeleitet und löst dann ein visuelles und ein haptisches Feedback aus.

Die vorgestellte Bewegung wird durch einen virtuellen Avatar am Bildschirm simuliert und aktiviert die Spiegelneuronen im Gehirn. Die Muskeln der beeinträchtigten Arme oder Beine werden durch die funktionelle Elektrostimulation bewegt, wodurch es zu einer echten Arm- oder Beinbewegung kommt. recoveriX wird in über 18 klinischen Einrichtungen, Neurorehabilitations- und Therapiezentren oder in Physiotherapieeinrichtungen weltweit zur Schlaganfalltherapie eingesetzt.

Neue Oberflächen mittels atmosphärischer Plasmatechnologie

Die mit der von Inocon Technologie GmbH aus Attnang-Puchheim, Oberösterreich entwickelte atmosphärischen Plasmatechnologie erzeugten Oberflächen ermöglichen Materialkombinationen, die bisher so nicht möglich waren. Leiterbahnen auf Papier, Holz, Textilien und auf praktisch allen Kunststoffen, flexible Glasschichten auf z.B. Folien, die als Barriere oder Haftvermittler wirken oder keimtötende Schichten auf Lichtschaltern, Türgriffen oder Armaturen, die Krankenhauskeime eliminieren.

Diese neue Beschichtungstechnologie ersetzt auch bisher eingesetzte PVD- oder CVD-Vakuumschichten und macht sie dadurch inline-fähig und wesentlich kostengünstiger. Das Beschichtungsverfahren kann auch galvanische Schichten prozesstauglich ersetzen und ist wesentlich umweltfreundlicher. Der von Inocon entwickelte Plasmaplotter ist der erste, der zugleich Mikro- und Nanoschichten erzeugen kann. Er findet in der Forschung bereits in China und Deutschland Absatz.

Polaris: Ein neuartiger Abfallshredder

Der Shredder Polaris von der Lindner-Recyclingtech GmbH aus Spittal, Kärnten wurde bereits mit dem internationalen Global CemFuels Award 2017 ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um einen Abfallzerkleinerer, der unter anderem bei der Produktion von Ersatzbrennstoffen für Zementwerke zum Einsatz kommt. Er wird typischer Weise als Einzelmaschine betrieben und übernimmt die Funktionen der bisher notwendigen mehreren Einzelkomponenten einer Zerkleinerungsanlage wie einen Vor- und Nachzerkleinerer, Förderbänder und Störstoffsichter.

Dies ist durch ein speziell abgestimmtes Gesamtsystem mit einer ausgefeilten Geometrie der Messer und ein eigens entwickeltes Material für die Messerhalter, sowie dem neuartigen Antriebssystem möglich. Die Firma Lindner hat in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben das komplexe Gesamtsystem der Polaris im Umfeld von Anwendern evaluiert. Der neue Shredder ermöglicht den Spagat, sowohl Platz, Energie, Investitionskosten und laufende Kosten zu sparen.

Direct Drive:  Schwenkantrieb 360° für Schwing Autobetonpumpen

Anstelle von axial bewegten Hydraulik-Kolben werden beim Direct-Drive-Schwenkantrieb der Schwing GmbH aus St. Stefan im Lavanttal, Kärnten kleine oszillierende Linearbewegungen von Kolbenringen unmittelbar in Drehbewegungen gewandelt. Für das entwickelte Bewegungsprinzip wurde ein Patent eingereicht und erteilt.

Neue, flexible Bewegungsabläufe sind für Betonpumpenausleger ausführbar und erlauben es, dreidimensionale Punkte weit abseits des Betonpumpenfahrzeuges rasch, sicher, exakter und individuell je nach Baustellensituation anzufahren. Schwing, zur internationalen XCMG Gruppe gehörend, kann damit nachhaltig seine Innovationsführerschaft vertiefen und auch neue Marktsegmente außerhalb des eigenen Firmenverbundes beliefern.

High-Tech-Wälzkörper aus Keramik

Die Technologien der Zukunft stellen völlig neue Anforderungen an Wälzlager. Stahllager, welche in Verbrennungsmotoren sehr gut funktionieren, können durch Ströme in Elektromotoren sehr schnell zerstört werden. Hybridlager mit Wälzköpern aus Keramikmaterial, wie sie von der SKF Österreich AG aus Steyr, Oberösterreich entwickelt werden, unterbinden durch die Isolationseigenschaft den Stromfluss und verhindern somit vorzeitige Ausfälle.

Bei extrem hohen Drehzahlen, die unter anderem in Formel 1 Autos auftreten, bringt die um ca. 60 % geringere Masse der Keramikkomponenten entscheidende Vorteile. Es können nämlich Motoren und Getriebe noch kompakter und leichter als bisher gebaut werden. Die durch einen revolutionären Entwicklungsansatz entstandene Keramikrolle wird die Industrie nachhaltig prägen. Das hohe Innovationsvermögen des SKF Werkes in Steyr ist die beste Voraussetzung für einen auch zukünftig erfolgreichen Produktionsstandort im Wirtschaftsraum Österreich.

Primea Advanced Air: Neues Antriebssystem für Zahnbehandlungen

„Dentalturbine“ ist der Fachausdruck für den gefürchteten „Bohrer“ beim Zahnarzt. Diese Geräte hatten bisher eine fixe Betriebseinstellung, konnten nicht an die unterschiedlichen Behandlungssituationen angepasst werden. Das seit September 2016 erhältliche Produkt „Primea Advanced Air“ von der W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH aus Bürmoos, Salzburg lässt sich nun präzise – wie ein Elektromotor – für alle Arten von Zahnbehandlungen anpassen.

Im Vergleich zu Elektromotorantrieben ist das pneumatische Turbinenantriebssystem wesentlich leichter, leiser und kostengünstiger. Dank der für die jeweilige Behandlung einstellbaren Drehzahl und Leistung sowie der schattenfreien LED-Ausleuchtung ist ein sehr effizientes und präzises Arbeiten möglich. Dadurch können thermische Pulpaschädigungen und Weichgewebsverletzungen weitgehend vermieden werden. Das neue Antriebssystem wird als eigenständige Einheit und als integrierbare Version in bestehende Dentaleinheiten angeboten.

 

Entgeltliche Einschaltung der Austria Wirtschaftsservice (aws)

( Sponsored Content ) Erstellt am 21.03.2018