SPAIN-LA PALMA-VOLCANO

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Science

Meterdicke Vulkanasche verwandelt La Palma in surreale Landschaft

Seit mehr als 6 Wochen hält der zerstörerische Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma mittlerweile an. An Heftigkeit hat der Ausbruch des Cumbre Vieja im Süden der Insel nichts eingebüßt.

Wegen ungünstiger Winde wurde eine große Menge Vulkanasche in den Norden der Insel getragen, wo sie die Landschaft mit einer grauschwarzen Schicht überzogen. Von manchen Häusern ragten nur noch die Spitzen der Schornsteine aus der Asche, die wie schwarzer Schnee auf der Landschaft lag.

Dutzende Erdbeben täglich

Die Insel wird laufend von vielen schwachen bis mittleren Erdbeben erschüttert, das stärkste seit dem Ausbruch wurde mit 5,0 am vergangenen Samstag registriert. Nennenswerte Schäden wurden nicht gemeldet.

Seit dem Vulkanausbruch gibt es täglich Dutzende Beben auf La Palma. Sie stellen aber laut Angaben von Expert*innen keine bedeutende Gefahr dar, deuten aber darauf hin, dass der Vulkan noch einige Zeit aktiv bleiben wird.

2.500 Gebäude vollständig zerstört

Seit der Vulkan am 19. September ausbrach, hat die zum Teil 1.300 Grad heiße Lava mehr als 2.500 Gebäude völlig zerstört, wie das europäische Erdbeobachtungssystem Copernicus am Samstag mitteilte.

Demnach waren insgesamt 963 Hektar von einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Diese Fläche entspricht mehr als 1.300 Fußballfeldern. Mehr als 7.000 Bewohner*innen mussten seit Ausbruch des Vulkans in Sicherheit gebracht werden.

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