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Science

Das sind die heißesten und kältesten Punkte der Erde

Seit 20 Jahren sind 2 NASA-Satelliten mit einem Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) im Orbit. Dieses erlaubt unter anderem die Oberflächentemperatur der Erde zu bestimmen.

Eine neue Studie befasst sich mit den Extremen, die in den vergangenen 20 Jahren aufgezeichnet wurden.

Der heißeste Punkt

Offiziell ist es immer noch in Death Valley am heißesten. 1913 wurde der Rekordwert von 56,7 Grad Celsius aufgezeichnet. Dabei handelt es sich aber um die Lufttemperatur. Die Oberfläche wird deutlich heißer.

In der Lut-Wüste im Iran wurde 2018 der Rekord von 80,8 Grad Celsius am Boden gemessen. 2019 wurde dieselbe Bodentemperatur in der Sonoran-Wüste, zwischen den USA und Mexiko, gemessen.

Der kälteste Punkt

Der kälteste Punkt der Erde ist in der Antarktis. Dort wurden 2016 an der Oberfläche -110,9 Grad Celsius gemessen. Das ist 20 Grad Celsius kälter als der Rekord für die kälteste Lufttemperatur, der 1983 aufgezeichnet wurde.

Der größte Unterschied

Den größten Temperaturunterschied an nur einem Tag gab es am 20 Juli 2006. Im chinesischen Qaidam-Becken kletterte die Temperatur von -23,7 Grad Celsius auf 58,1 Grad Celsius. Das ist ein Unterschied von 81,8 Grad Celsius.

Problematisch für Lebewesen

Laut den Forscher*innen könne man nicht sagen, ob die steigenden Oberflächentemperaturen auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Es sei jedenfalls schlecht für die Lebewesen an den Orten, die durch die steigende Oberflächenhitze an das Limit ihrer Hitzeresistenz gebracht werden.

Die gute Nachricht: Die Daten in der Studie belegen, dass Wälder tatsächlich eine kühlende Wirkung auf ihre Umgebung haben.

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