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Science

Russische Rakete brachte 36 Internet-Satelliten ins All

Nicht nur SpaceX baut ein Internet-Satellitennetzwerk auf, auch der britische Anbieter OneWeb will mitmischen. Dafür hat der europäische Raketenbetreiber Arianespace weitere Satelliten zur besseren Internetversorgung auf der Erde ins All geschickt. Der Weltraumbahnhof Wostotschny rund 8.000 Kilometer östlich von Moskau wurde erst 2016 eröffnet.

Am Freitagabend (Ortszeit) hob eine russische Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Wostotschny im äußersten Osten des Landes ab, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos über Twitter mitteilte. An Bord waren 36 Satelliten des britischen Kommunikationsunternehmens.

Der "Flight ST29" war der vierte Start, den Arianespace für OneWeb durchgeführt hat. Insgesamt werden 672 Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn gebracht - davon seien nun 110 oben, teilte Arianespace mit. Die Satelliten sollen auf der Erde ein Hochgeschwindigkeitsnetz für das Internet ermöglichen - zu Wasser, zu Land und in der Luft. Dazu sind bis Ende 2022 weitere Starts geplant.

OneWeb plant nach eigenen Angaben die Aufnahme kommerzieller Dienste bis Ende 2021. Auch die Konkurrenz SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk will im Laufe des kommenden Jahres sein Starlink-Netzwerk weltweit anbieten. Die EU will zudem Vorbereitung für ein eigenes europäisches Satellitennetzwerk treffen.

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