Start-ups 23.03.2018

Accelerate 2 Initiate bringt Energie-Start-ups mit Firmen zusammen

© Bild: Getty Images/iStockphoto / ewg3D/IStockphoto.com

Im Rahmen der European Utility Week werden Start-ups gesucht, deren Projekte mit Unternehmen aus dem Energiebereich umgesetzt werden.

Die European Utility Week (EUW) ist eine der wichtigsten Messen der europäischen Energie-Wirtschaft. Jedes Jahr findet sie in einem anderen Land statt, heuer vom 6. bis 8. November 2018 in Wien. Es werden 12.000 Besucher und 600 Aussteller erwartet.

Im Rahmen der EUW wird die Initiative Accelerate 2 Initiate! stattfinden, ein Match-Making-Programm für Start-ups und Unternehmen. Das Ziel ist Projekte, Produkte und Piloten von Start-ups in Energie-Unternehmen zu integrierten.

Hinter der Initiative stecken die Wiener The Blue Minds Company, ein Unternehmen für die Entwicklung und Implementierung neuer Business-Modelle im Energiesektor, der Wiener Accelerator weXelerate und der Start-up-Plattform Initiate!. „Wir suchen zwischen 20 und 35 Start-ups. Das Programm soll nicht zu groß werden, da das Ziel ist konkrete Piloten zu entwickeln“, sagt Lorena Skiljan von Blue Minds.

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Teilnahme kostenlos

In der Startphase können sich jetzt interessierte Unternehmen und Start-ups bewerben. Unternehmen, die am Programm teilnehmen, verpflichten sich, mindestens einen Piloten umzusetzen. „Die Corporates können natürlich auch mehrere Start-ups für Piloten auswählen. Ein Betreiber von Windparks kann etwa eine innovative Lösung für den Vertrieb oder im Bereich Smart Home andenken, aber auch einen Piloten für Energiespeicher beauftragen“, so Skiljan.

Die Teilnahme für Start-ups ist kostenlos. Software-Start-ups dürfen maximal fünf Jahre alt sein, Hardware-Start-ups acht Jahre. Es muss bereits einen Prototyp und/oder Piloten geben. Das Start-up muss mindestens drei Mitarbeiter haben.

Dezentrale Energiesysteme

Besonders gute Chancen für das Programm ausgewählt zu werden haben Start-ups, deren Lösungen sich in die Bereiche dezentrale Energiesysteme und Smart Home integrieren lassen. „Der Trend geht stark Richtung dezentrale Energiesysteme. Zukünftig werden Konsumenten verstärkt selbst Energie produzieren, sei es mit der Solaranlage am Einfamilienhaus oder KMUs mit eigener Windkraftanlage. Energie die nicht selbst verbraucht wird, kann dem Nachbarn verkauft werden. Das KMU könnte seine produzierte Energie am Wochenende und an Feiertagen günstig nahegelegenen Gemeinden verkaufen“, sagt Skiljan.

Für dieses Anwendungsszenario bräuchte man sowohl die nötige Hardware, wie eben Energiespeicher, aber auch Software, um ein effizientes Peer-2-Peer-System für den Verkauf von Energie zu ermöglichen.

( futurezone ) Erstellt am 23.03.2018