Start-ups
28.09.2018

Geschäftsführerin verlässt Start-up-Campus weXelerate

Gabrielle Costigan will sich künftig einer anderen Tätigkeit widmen, wie am Freitag bekannt gegeben wurde.

Die Geschäftsführerin Gabrielle Costigan verlässt den Wiener Start-up-Campus weXelerate mit 1. Oktober, wie sie am Freitag in einer E-Mail bekannt gab. Bis dato leitete sie weXelerate gemeinsam mit den beiden anderen Geschäftsführern Claudia Witzemann und Dominik Greiner.

Wie eine weXelerate-Sprecherin auf Nachfrage der futurezone erklärte, werden Witzemann und Greiner den Campus künftig zu zweit weiterführen. Die beiden verbliebenen Geschäftsführer erklären in einem Schreiben, dass Costigan "einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung von weXelerate geleistet hat". Die Agenden würden nun im bestehenden Team aufgeteilt werden.

"Neue Herausforderungen"

Vonseiten Costigans heißt es in dem Mail, sie wolle sich neuen innovativen Herausforderungen widmen. „In der mir verantworteten Geschäftsführerrolle konnte ich das internationale Netzwerk der WeXelerate auf- und weiter ausbauen. Es ist gelungen, den Austausch mit der sehr aktiven Startup-Szene in Skandinavien, Israel, Asien und Australien mit dem noch jungen österreichischen Ecosystem zu institutionalisieren“, so Costigan.

Künftig wolle sie sich „Innovation auf internationalem Terrain verschreiben“, wie sie weiter ausführt. Demnach wird sie für den Aufbau eines Industrial Innovation Hubs mit Fokus auf „Additive Manufacturing & AI“ verantwortlich sein, wie sie schreibt.

Seit April im Amt

Costigan hat den Posten im April gleichzeitig mit Witzemann übernommen. Davor war sie für die OMV als Regional Manager für den Nahen Osten tätig.

Zuvor gab es bereits im Herbst 2017 einen Wechsel an der Spitze des Start-up-Hubs. Damals trennte man sich vom ursprünglichen Geschäftsführer Hassen Kirmaci einvernehmlich. Als Übergangslösung war neben Greiner noch Stephan Jung als Geschäftsführer bestellt worden.

"Bereinigung der Eigentümerstruktur"

Zuletzt wurde laut den beiden verbleibenden Geschäftsführern die Bereinigung der Eigentümerstruktur vorangetrieben, wie es heißt. Es wurden "klare Verhältnisse ohne einen Mehrheitseigentümer" geschaffen. "Wir halten das für einen wichtigen Schritt, da zum nachhaltigen Wachstum eines jungen Unternehmens eine solide Eigentümerbasis essentiell ist", so Witzemann und Greiner.