FILE PHOTO: An electric car is charged by a mobile charging station on a street in Prague

© REUTERS / David W Cerny

Start-ups

Salzburger Ladesoftware-Start-up für Rekordsumme verkauft

Der amerikanische Ladesäulenbetreiber ChargePoint kauft das Salzburger Ladesoftware-Start-up has.to.be für 250 Millionen Euro. Der Kaufpreis - vorbehaltlich einer Anpassung - wird in bar und in Aktien bezahlt, wie es in einer Aussendung des Start-ups heißt.

Die Übernahme soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Deal ist damit der größte Start-up-Exit in Österreich bis dato. Adidas zahlte im Jahr 2015 für die oberösterreichische Sport-App Runtastic rund 220 Millionen Euro.

Umsatz von 9,5 Millionen Euro

Das Ladesoftware-Start-up has.to.be verzeichnete 2020 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 9,5 Millionen Euro. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Aral, Audi, GP Joule, Ionity und Porsche.

Die Mitarbeiter, Kunden und die Technologie von has.to.be sollen von ChargePoint komplett übernommen werden. Das Start-up mit Hauptsitz in Radstadt wurde 2013 gegründet und verwaltet mit seinen 125 Mitarbeitern in Österreich und Deutschland 40.000 Ladepunkte in ganz Europa. Dazu kommt der Zugang zu 250.000 weitere Ladestationen über Roamingvereinbarungen.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare