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Start-ups

Symflower-Gründerin ist Female Entrepreneur des Jahres

Das Linzer Start-up Symflower testet mithilfe von künstlicher Intelligenz und mathematischen Modellen Software. Es ist damit schneller und genauer als menschliche Tester. Gegründet wurde Symflower von Evelyn Haslinger, die dafür am Donnerstag mit dem Österreichischen Gründerpreis Phönix in der Kategorie Female Entrepreneurs ausgezeichnet wurde.

Der Preis, der herausragenden Wissenstransfer prämiert und innovative Gründerinnen und Gründer ins Rampenlicht stellen will, wurde auch in 3 weiteren Kategorien vergeben. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfolgte die Preisverleihung virtuell.

Markta bestes Start-up

Als bestes Start-up wurde der Online-Marktplatz Markta prämiert, der auf hochwertige Bioprodukte spezialisiert ist und regionale Lebensmittelproduzenten unterstützt.

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Markta-Gründerin Theresa Imre

Parity Quantum Computing bestes Spin-off

Als bestes Spin-off wurde Parity Quantum Computing ausgezeichnet. Das Tiroler Start-up setzt mit einer neuartigen Architektur Standards bei Quantencomputern und ging dazu vor kurzem auch eine Kooperation mit dem japanischen Technologiekonzern NEC ein.

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Parity QC-Gründer Wolfgang Lechner und Magdalena Hausner

Carbofeed gewinnt Kategorie Prototyp

In der Kategorie Prototyp setzte sich das Carbofeed-Verfahren der Universität für Bodenkultur in Wien durch. Bei dem wird mit Hilfe eines Hefestammes CO2 und Elektrizität in Biomasse umgewandelt, die bei der Tierfütterung zum Einsatz kommen soll.

Michael Egermeier

Neben Urkunde und Trophäe erhalten die Preisträger die Teilnahme an einem Event im Wert von 5.000 Euro.

"Enormes wirtschaftliches Potenzial"

Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage zeige sich die besondere Bedeutung von standortrelevanter Innovation, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) bei der Preisverleihung. Die Preisträger würden ganz besonders zeigen, wie es gelinge Ergebnisse der Wissenschaft in ein Unternehmen zu bringen und welches enorme wirtschaftliche Potenzial damit genutzt werden könne.

"Bei der Forcierung von Entrepreneurship sind wir auf dem richtigen Weg und wir werden die Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiterhin aktiv dabei unterstützen, ihre Innovationen in Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln“, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

"Besondere Herausforderungen"

Viele Start-ups würden aktuell vor besonderen Herausforderungen stehen, umso wichtiger sei es die herausragenden Leistungen von innovativen Unternehmen ins Rampenlicht zu rücken, sagten die aws-Geschäftsführer Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.   

Für den Preis, der von der Austria Wirtschaftsservice (aws) gemeinsam mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert wird, waren 17 Projektteams aus insgesamt 180 Einreichungen nominiert. Die Einreichfrist für die nächstjährige Ausgabe des Gründerpreises hat bereits begonnen. Start-ups und Spin-offs mit Firmensitz in Österreich, die nach dem 1. Jänner 2015 gegründet wurden, können sich bis 15. September dafür bewerben.

 

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen futurezone und Austria Wirtschaftsservice (aws).

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