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KI-Brille soll Objekte erkennen und Text übersetzen

Der Traum von einer kompakten Brille, die viele Smartphone-Funktionen ersetzen kann, ist noch nicht ausgeträumt. Das Start-up Brilliant Labs hat seine KI-Brille "Frame AI Glasses" vorgestellt, die ihren Träger*innen nach eigener Aussage "KI-Superkräfte" verleihen soll. 

Die Brille kann per Sprachbefehl gesteuert werden. Mithilfe von KI soll sie Übersetzungen liefern können und Analyse von Beobachtungen ermöglichen. So kann sie im Netz nach Objekten suchen, die man direkt vor sich sieht, wie ein Kleidungsstück oder eine Sehenswürdigkeit. Sieht man also einen Sneaker, den man mag, kann die Brille direkt anzeigen, wie er heißt und was er kostet. Sie soll zudem die Nährwerte von Essen einschätzen können, das man ansieht. 

Leichte Brille mit KI von OpenAI

Mit weniger als 40 Gramm ist die Brille deutlich leichter als große AR- oder Mixed-Reality-Headsets. Aber auch vergleichbare Brillen wie Metas Ray Ban Stories sind schwerer (49 Gramm). 

Das dürfte auch möglich sein, weil die Verarbeitung von Daten über die begleitende Smartphone-App Noa läuft. Die ermöglicht es, die KI von GPT-Entwickler OpenAI für die visuelle Analyse zu verwenden. Das System für die Programmierung von Apps ist über Github offen zugänglich.  

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349 Dollar und Abo-Modell

Die Frame AI Glasses sind mit einer 720p-Kamera, einem Mikrofon und einem 222-mAh-Akku ausgestattet. Damit soll die Brille einen Tag laufen, bis sie wieder an das mitgelieferte "Mister Power"-Ladegerät angeschlossen werden muss. Um die Inhalte in die Umgebung zu projizieren ist die smarte Brille mit einem 640 x 400 Pixel großen Mikro-OLED-Display ausgestattet, das Informationen in das Sichtfeld der Träger*innen projiziert, ähnlich wie bei Google Glass. 

Die Brille kann vorbestellt werden und kostet 349 Dollar. Sie wird in schwarz, weiß und transparent angeboten. Ab 15. April soll sie weltweit ausgeliefert werden. Für zusätzliche 99 Euro erhält man Gläser in der eigenen Sehstärke. Zudem soll ein Abo-Modell kommen, da die visuelle Analyse mit OpenAI noch durch ein Tageslimit an Anfragen beschränkt ist. 

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