Science

Weltraumteleskop Euclid schickt erste Bilder zur Erde

Die frisch ins All gestartete ESA-Sonde "Euclid" zur Erforschung Dunkler Materie und Dunkler Energie hat erste Testbilder geliefert. "Diese ersten technischen Bilder geben einen verlockenden Einblick in die bemerkenswerten Daten, die wir von "Euclid" erwarten können", heißt es von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA.

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Eines der ersten Bilder des Weltraumteleskops Euclid

Teleskop wird noch optimiert

Die ersten Bilder der beiden Kameras entstanden der ESA zufolge nun, um die Instrumente zu testen und zu schauen, wie das Raumgefährt noch optimiert werden kann. Das Ergebnis deute darauf hin, dass das Teleskop seine wissenschaftlichen Ziele erreichen könne und vielleicht sogar mehr.

Knud Jahnke vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg sagte laut einer Mitteilung: "Obwohl diese ersten Testaufnahmen noch nicht für wissenschaftliche Zwecke verwendbar sind, freue ich mich, dass das Teleskop und die beiden Instrumente jetzt im Weltall hervorragend funktionieren."

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Blick in die Vergangenheit

"Euclid" war Anfang Juli in den Weltraum gestartet. Das Herzstück der Sonde ist ein hochauflösendes Teleskop, das mit 2 Kameras ausgestattet ist - eine für den sichtbaren Wellenlängenbereich und eine für den Nah-Infrarotbereich. Sie sollen die Formen von Galaxien abbilden beziehungsweise dabei helfen, auf die Entfernung von Galaxien zu schließen.

Mit dem Teleskop will die ESA einen Blick in die Vergangenheit des Universums werfen und dessen Entwicklung innerhalb der letzten 10 Milliarden Jahre erforschen. Insgesamt sollen Daten zu Milliarden Galaxien gesammelt werden. In den kommenden Monaten sollen weitere Tests an "Euclid" durchgeführt werden. Ihre eigentliche Arbeit soll die Sonde im Herbst aufnehmen.

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