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Wechselstube

Fremdwährung lässt sich per App bestellen

Wer sich für seinen nächsten Urlaub oder seine Dienstreise vorab Fremdwährung organisieren will, kann dies ab sofort mit einer App erledigen und dann bei allen Erste Bank Filialen mit Kassa abholen. Die Gratis-App, die auf den Namen "Wechselstube" getauft wurde, ist seit wenigen Tagen für iOS (zum iTunes-Download-Link) und Android (zum Play Store Link) verfügbar. Um auch Kunden anzusprechen, die kein Konto bei Erste Bank und Sparkassen haben, aber den Wechselservice nutzen wollen, ist die App von anderen Erste-Bank-Netbanking-Apps abgekoppelt.

Große Nachfrage

"Natürlich ist es nicht mehr so, dass alle Privatkunden vor jedem Auslandsurlaub in die Filiale Geld wechseln gehen, alleine schon wegen der weiten Verbreitung des Euros. Aber der Service ist nach wie vor häufig gefragt: Allein in der Erste-Filiale am Wiener Graben bekommen wir aber immer noch 40 bis 50 Anrufe pro Tag zu Fremdwährungsbestellungen", erklärt Projektverantwortlicher Stefan Rinner von der Erste-Hub-Tochter BeeOne, welche die App entwickelt hat.

"Das zeigt, dass die Nachfrage weiterhin da ist. Verstärkt wird der Effekt dadurch, dass selbst andere Banken ihre Kunden zum Geldwechseln zu uns schicken, da wir uns mit diesem Service einen guten Ruf aufgebaut haben", sagt Rinner im Gespräch mit der futurezone.

Anstatt in eine Filiale zu pilgern, um Valuten zu bestellen und sie dann zu einem anderen Termin abholen zu müssen, können User die gewünschten Währungen einfach per App in eine Filiale ordern. Eine eingebaute Landkarte zeigt die Filialen in der Nähe des eigenen Standorts, wo man das Geld abholen kann. Außerdem wird auch der früheste mögliche Zeitpunkt der Abholung angezeigt. Auch die Stückelung des Betrags wählt man direkt in der App selber aus.

Zum Start wird das Service von allen Erste-Filialen mit Kassa angeboten. Im Herbst sollen dann auch die Sparkassen-Filialen in den Bundesländern für den Dienst freigeschaltet sein.

Fremdwährungsrechner

Neben der Bestellung von Fremdwährung bietet sich die simpel aufgebaute App auch als schneller Währungsrechner an. Sowohl der Euro-Betrag, als auch der Betrag in der Fremdwährung können eingegeben werden. Die App merkt sich zudem den letzten abgerufenen Kurs. Verfügt man im Ausland über keine mobile Datenverbindung, bekommt man so zumindest einen Richtwert, wieviel Geld man gerade im Begriff ist auszugeben.

Aktuell sind 24 Währungen bestellbar, in der App zeigt ein roter Pfeil nach unten bzw. ein grüner Pfeil nach oben an, was für einen Wert-Trend die Währung gerade aufweist. Im Suchfeld oben kann nicht nur nach der Währung selbst, sondern auch nach Ländern und Städten gesucht werden. Gibt man etwa die Liechtensteiner Hauptstadt Vaduz ein, wird die korrekte Währung Schweizer Franken ausgewählt. Darüber hinaus sind die Länder mit einem Link zu Reiseinformationen des Außenministeriums hinterlegt.

Viele Business-Kunden

Dass vor allem ältere Personen vor einem Reiseantritt Geld in der Filiale wechseln würden, stimme so nicht. Viele wollen im Ausland zumindest mit ein paar Scheinen lokaler Währung in der Tasche anreisen. So werde ein derartiges Service heute noch immer von Studenten bis zu Geschäftsleuten querbeet nachgefragt, meint Rinner.

"In einigen Ländern gibt es einfach nicht die entsprechende Bankomat-Infrastruktur bzw. ist man auf Wechselstuben angewiesen, die neben einem schlechteren Kurs auch hohe Wechselgebühren verlangen. Und auch beim Abheben per Bankomat außerhalb der Euro-Zone können hohe Gebühren anfallen", erklärt Rinner.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation mit Erste Bank und Sparkassen.

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