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B2B
03/16/2020

HoT erhöht Datenvolumen wegen Coronakrise

Der Mobilfunker stellt allen Kunden ab sofort mehr Gigabyte Datenvolumen zur Verfügung.

von Martin Stepanek, Thomas Prenner

"Bleiben Sie auch in diesen schwierigen Zeiten online in Verbindung. Vor allem aber bleiben Sie gesund!" Mit dieser Nachricht informiert der Mobilfunker HoT seit Montag seine Kunden über mehr Datenvolumen.

Statt 8 Gigabyte plus 3 Gigabyte, die man in den nächsten Monaten mitnehmen kann, gibt es für bestehende Kunden und Neukunden im 10-Euro-Tarif "HoT fix 13.000" nun 10 Gigabyte - womit sich das maximal nutzbare Volumen von 11 auf 13 Gigabyte im Monat erhöht.

Mehr Datenvolumen für alle Kunden

Ob die Erhöhung des Datenvolumens - wie in der Nachricht suggeriert - tatsächlich wegen der Coronakrise und den damit verbundenen Maßnahmen wie Homeoffice eingeführt wurde, oder doch schon länger geplant war, ließ HoT auf Anfrage der futurezone offen. Mit dem neuen Angebot orientiere man sich am Bedarf der Kunden und setze einmal mehr auf Wertsicherung, indem neben neuen auch bestehende Kunden von dem verbesserten Preis-Leistungsverhältnis profitieren würden, teilte der Mobilfunker des Diskont-Händlers Hofer mit.

Magenta und Drei

Anders als der Diskont-Mobilfunker HoT sehen Magenta und Drei im Moment keinen akuten Handlungsbedarf. Sowohl Magenta als auch Drei verweisen darauf, dass die meisten Kunden mittlerweile ohnehin Internet-Flatratetarife verwenden. "Viele Menschen bleiben jetzt öfter bzw. länger zuhause, um Homeoffice zu machen. Dort ist man oft im WLAN und somit auch unlimitiert im Internet. Unsere 'Internet für Zuhause'-Produkte sind bereits seit vielen Jahren unlimitiert", teilt Magenta auf futurezone-Anfrage mit.

Auch bei Drei verweist man auf unlimitiertes Datenvolumen in den meisten Internettarifen. Bei Handytarifen wiederum seien bereits bei den SIM-L-Tarifen 20 Gigabyte - für Jugendliche sogar 25 Gigabyte - inkludiert. "Die meisten unserer Kunden sollten aktuell folglich mit ihren inkludierten Datenvolumen auskommen", sagt Drei zur futurezone. Um die schwierige Situation rund um die Corona-Krise zu meistern, komme man kleineren und mittleren Unternehmen aber mit flexiblen Angeboten wie kürzeren Kündigungsfristen und SIM-only-Tarifen entgegen.