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Schlammschlacht um Markenrechte für Spaß-Kryptowährung Dogecoin

Dogecoin heißt eine Kryptowährung, die ursprünglich aus Spaß geschaffen wurde, einfach, weil man kann. Es handelt sich dabei außerdem um eine Parodie auf das Internetphänomen Doge. Am 8. Dezember 2013 wurde die Währung erstmals veröffentlicht. Nicht nur, aber auch dank des Tesla-CEO Elon Musk stieg der Kurs teilweise rasant.

Nun ist laut dem „Wall Street Journal“ ein Streit um die Markenrechte des Dogecoin entbrannt. Die Gründer hatten zwar die Dogecoin Foundation geschaffen, aber offenbar vergessen, bis zum August 2021 die Markenrechte anzumelden. Jetzt gibt es rund ein Dutzend Anträge, mit denen sich Menschen die Markenrechte der Dogecoin sichern möchten.

Darunter befinden sich auch zahlreiche Dogecoin-Nachahmer*innen, wie etwa die Baby Doge Coin oder Dogelon Mars, ein Anbieter, der auch den Dogecoin-Brand komplett übernehmen möchte. Auch Angel Versetti von Moon Rabbit hatte herausgefunden, dass die Dogecoin Foundation keine Markenrechte angemeldet hatte. Er aktualisierte den Source Code, der auf Github veröffentlicht worden war und wird nun von den Original-Dogecoin-Gründern dafür gerügt, aus der Dogecoin Profit schlagen zu wollen.

Dogecoin bekommt keine Updates mehr von den Original-Gründern

Hätten die Gründer rechtzeitig die Markenrechte angemeldet, könnten sie jetzt gegen alle weiteren Kryptoprojekte mit dem Namen „Doge“ drin rechtlich vorgehen. Doch so wird es jetzt eine Art Wettkampf rund um die Markenrechte geben, berichtet „Business Insider“. 

Einer der Gründer, Jackson Palmer, hatte im Juli angekündigt, den Dogecoin nicht mehr updaten zu wollen. „Nachdem ich Kryptowährungen jetzt jahrelang studiert habe, glaube ich, dass sie eine rechte, hyper-kapitalistische Technologie sind, die vor allem dazu dient, Reichtum zu kreieren, vorbei an regulatorischen Aufsichtsbehörden und ohne dafür Steuern zu zahlen.“

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