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Tesla könnte in Europa Stromanbieter werden

Tesla hat eine Lizenz erworben, die es dem Hersteller von E-Autos erlaubt, in den westeuropäischen Stromhandel einzusteigen. Laut Reuters soll das Unternehmen bereits deutsche Kunden dazu befragt haben, ob sie ihre Fahrzeuge künftig mit Tesla-Strom versorgen würden.

Dabei wurde erfragt, ob sie sich eine Photovoltaik-Anlage von Tesla aufs Dach bauen würden und das Speichersystem „Powerwall“ zuhause nutzen würden, wenn es dafür einen eigenen Tarif gebe. Überschüssiger Strom, der so durch Solaranlagen produziert und nicht gespeichert wird, könnte wieder in das Tesla Stromnetz fließen und dieses ausgleichen. Ein ähnliches Konzept bieten die deutschen Anbieter Next Kraftwerke und Lichtblick bereits an. Sie betreiben virtuelle Kraftwerke mit intelligent vernetzten Stromspeichern.

Solarkollektoren für Gigafactory

Wie Reuters berichtet, ist Teslas Interesse in erneuerbare Energien ein Grund gewesen ist, warum man sich für den Bau der Gigafactory in Brandenburg entschieden hat. In Deutschland wird laut Fraunhofer ISE hauptsächlich auf Kohle- und Atomstrom, aber auch Solar- und Windenergie gesetzt.

Tesla will seine eigene Gigafactory für die Gewinnung von Solarenergie nutzen und die Fabrik damit selbst versorgen, heißt es auf der Tesla-Webseite. und Anteile an bestehenden Kraftwerken aufkaufen. Einem Insider will das Unternehmen zumindest langfristig in der Stromindustrie Fuß fassen.

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