FILE PHOTO: Silhouettes of mobile users are seen next to a screen projection of Instagram logo in this picture illustration

© REUTERS / Dado Ruvic

Digital Life
08/15/2020

Instagram verlangt Lichtbildausweis, um gegen Bots vorzugehen

Auffällige Accounts werden einer genaueren Prüfung unterzogen. Die meisten Nutzer seien nicht betroffen.

Instagram will künftig Ausweisprüfungen vornehmen. Damit will das soziale Netzwerk sicherstellen, dass es sich bei den Nutzern um Menschen und nicht um Bots handelt. "Wir möchten, dass der Content, den du auf Instagram siehst, authentisch ist und von echten Menschen stammt - nicht von Bots oder Menschen, die andere irreführen wollen", schreibt Instagram im offiziellen Blog.

Nur Accounts „mit auffälligem Verhalten“, das auf Betrüger oder eben Bots schließen lässt, werden stärker ins Visier genommen. Die meisten Nutzer seien daher von der Maßnahme nicht betroffen.

"Unauthentisches Verhalten"

Liegen etwa Hinweise auf einen Bot vor oder gibt es Anzeichen für ein möglicherweise "koordiniertes, unauthentisches Verhalten", etwa im Falle einer Wahlmanipulation, sowie eine überhöhte Abonnentenzahl aus einem anderen Land, würde genauer geprüft.

Wird eine Identitätsprüfung per amtlichen Lichtbildausweis wie Pass oder Führerschein tatsächlich vorgenommen, kann der Account temporär eingeschränkt werden. 30 Tage nach Ende der Prüfung würden diese Informationen gelöscht, heißt es weiter. Weigert sich jemand, seinen Ausweis zur Verfügung zu stellen, bleibt sein Account eingeschränkt oder wird deaktiviert.

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