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Krypto-Betrug: Falsche Elon Musks erbeuteten 2 Millionen Dollar

Wo viel Geld im Spiel ist, ist auch der Betrug nicht weit. So auch auf dem Markt der Kryptowährungen: Seit Oktober 2020 haben sich 7.000 Personen gemeldet, die zusammengerechnet mehr als 80 Millionen US-Dollar durch Krypto-Betrug verloren haben, berichtet die US-Handelsbehörde FTC (zur Aussendung).

Im Jahresvergleich seien diese Zahlen um den Faktor 12 angestiegen, so die FTC. Die Dunkelziffer soll noch um einiges höher sein.

Giveaway Scams

Eine beliebte Masche beim Krypto-Betrug funktioniert mit gefälschten Accounts, die sich als Elon Musk oder andere Personen des öffentlichen Lebens ausgeben. Allein die falschen Tesla-CEOs haben laut der US-Handelsbehörde gutgläubige Krypto-Investor*innen um mehr als 2 Millionen Dollar gebracht.

Besonders erfolgreich scheinen dabei die so genannten "Giveaway Scams" zu sein. Dabei rufen gefakte Profile dazu auf, einen bestimmten Geldbetrag an eine Bitcoin-Adresse zu schicken. Der Betrag werde anschließend verdoppelt und umgehend zurückgeschickt, so das Versprechen.

Falschem Elon Musk vertraut: 500.000 Euro weg

Im März wurde der Fall eines Deutschen bekannt, der einem falschen Elon Musk vertraut hatte und bei einem solchen Giveaway Scam 500.000 Euro in Bitcoin verloren hatte. Der Kölner hatte 10 Bitcoin an eine Adresse gesandt, in der Hoffnung, dass 20 Bitcoin zurückkämen. Doch daraus wurde nichts.

Wie aus der Blockchain-History hervorgeht, wurden die Bitcoins des Kölners an eine weitere Adresse transferiert und wenige Tage später ausbezahlt. Wer sich die 500.000 Euro eingesackt hatte, hat sich nicht mehr feststellen lassen.

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