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© Nissan

Digital Life
10/02/2019

Nissans E-Auto-Konzept IMk verbindet Futurismus und Tradition

Viel Stoff und Holz im Inneren gepaart mit Assistenzsystemen und "schwebendem" Touchscreen am Armaturenbrett.

Im Vorfeld der Tokyo Motor Show, die am 25. Oktober beginnt, hat Nissan einen ersten Blick auf sein neues Fahrzeugkonzept IMk gewährt. Der IMk ist ein Elektro-Kleinwagen in der Tradition der japanischen Kei Cars. Auf Tradition wird beim IMk überhaupt viel Wert gelegt, jedoch auch auf moderne Aspekte wie Konnektivität, Fahrassistenzsysteme und Energieeffizienz.

Gemütlichkeit

Der Innenraum des IMk soll Geräumigkeit vermitteln und besticht durch minimalistisches Design mit praktischen Elementen. Lenkrad und Armaturenbrett sind großflächig mit Stoffen bezogen, um Gemütlichkeit zu vermitteln. Die Anzeigen vor dem Fahrer sind in einem rahmenlosen Prismendisplay untergebracht und schweben darin quasi im Raum. Neben dem berührungsgesteuerten Prismendisplay findet man zwei weitere Displays, die statt Rückspiegeln Kameraaufnahmen der Fahrzeugumgebung anzeigen.

Japanische DNA

Die unteren Abschnitte der Türen sind mit Holzlamellen verkleidet, die das japanische Holzhandwerk Kigumi repräsentieren und durch spezielle Beleuchtung zusätzlich betont werden. Außen beweisen vergitterte Kombi-Rückleuchten und ein "Schutzschild" an der Fahrzeugfront die "japanische DNA" des IMk.

Konnektivität

Hinter dem Schutzschild stecken u.a. Sensoren für Fahrassistenzsysteme. Der IMk soll etwa auf Autobahnen weitgehend selbst steuern können. Einen Parkplatz finden und einparken (Valet Parking) soll der IMk ebenfalls eigenständig. Beim Antrieb sollen Nissans Erfahrungen mit dem Leaf einfließen. Zu Motor- und Akkuleistung gibt es aber keine Angaben, schließlich ist der IMk erst ein Konzept. Was Nissan aber einplant, ist die Einbindung des Bordakkus in das heimische Stromnetz, etwa um bei Stromausfällen zum Energiebedarf des Haushalts beizutragen.

Luxuriös und klein

Als Zielgruppe für den IMk werden Pendler anvisiert, die per Smartphone auf die besten Abfahrtszeiten und Routen zum Zielort achten und ihre individuellen Präferenzen zu Sitzpositionen, Beleuchtung und Klimasteuerung vorab übermitteln. "Der Nissan IMk ist ein kleines Elektroauto für ein neues Zeitalter", meint Satoru Tai, Chefdesigner bei Nissan. "Er fühlt sich in anspruchsvoller städtischer Umgebung ebenso zuhause wie in traditionellen japanischen Städten. Es ist ein luxuriöses kleines Elektroauto, das hoffentlich von vielen Kunden gefahren wird."