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Nordkorea erbeutete Hunderte Millionen von Kryptobörse

Die dem nordkoreanischen Regime zugeordnete Hacker-Gruppe Lazarus hat bei einem Hack der Kryptobörse KuCoin im vergangenen Jahr 275 Millionen US-Dollar gestohlen. Das geht aus einer neuen Untersuchung der Analysten von Chainalysis hervor. Damit ist die Gruppe für mehr als die Hälfte der gestohlenen Kryptowährungen im Jahr 2020 verantwortlich. KuCoin konnte später laut eigenen Angaben aber immerhin 204 Millionen retten. 

Lazarus ist bereits seit mehreren Jahren aktiv und soll laut staatlichen Informationen der USA dazu eingesetzt werden, Nordkoreas Nuklearprogramm zu finanzieren.

Insgesamt sind Cyberangriffe eine der wichtigsten Einnahmequellen des Regimes um den Machthaber Kim Jong-un. Laut Chainalysis hat Lazarus alleine insgesamt über 1,75 Milliarden Dollar in Kryptowährungen gestohlen, seit die Gruppe aktiv ist. 

UN-Dokument

Zuletzt berichtete auch CNN von einem vertraulichen UN-Dokument, wonach Nordkorea zwischen 2019 und November 2020 Finanzinstituten und Unternehmen insgesamt 316,4 Millionen US-Dollar gestohlen hatte, um seine Kriegs- und Wirtschaftspläne zu unterstützen.

Berichten zufolge hat es das Land nicht nur auf Kryptowährungen abgesehen. So soll neben Lazarus auch die Hacker-Gruppe Cerium bereits versucht haben, an Informationen zu Corona-Impfstoffen zu gelangen

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